Samstag, 14. Januar 2012
Was ist Kirche im Lichte der Heiligen Schrift und wozu ist die?
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Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, der eine Gott. Amen
Junge Löwen leiden Not und Hunger; aber die den Herrn suchen, müssen nichts Gutes entbehren. (Psalm 34:11)
„Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel!“ (Matthäus 5:3)
"Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Johannes 18:36)
Das neue, innerliche Leben im Christus und das Himmelreich (P.S. Verzeihung,falls ein Bilduntertitel ohne Bild steht! wenn es erwünscht wäre,altchristliche Ikone und Kunstwerke zu sehen, stehe ich euch gerne per e-mail zur Verfügung.)
Einleitung:
Jeder erwachsener Christ, der sich für den Herrn Jesus Christus mit seinem freien Willen entschieden hat, Ihm allein seinem Leben gegeben hat und an den folgenden Wahrheiten des christlichen Lebens glaubt, der soll auf jeden Fall diese Fröhliche Botschaft des Herrn an jedem Menschen weitergeben
• Jesus Christus ist der wahre Messias, der einzige Erlöser und gleichzeitig der Sohn des lebendigen
Gottes, und der Richter in der kommenden Welt
• seine heilige jungfräuliche Geburt in Bethlehem im Nahen Osten
• Sein Leiden bis zu seinem Tod am Kreuz zur Erlösung der ganzen Menschheit
• Seine herrliche Auferstehung aus dem Tode
• Seine Wiederkunft
• Die göttliche Eingebung der Heiligen Schrift
Wenn die obengenannten, christlichen Glaubensgrundlagen und mit Sicherheit noch einige, die ich vergessen zu schreiben habe, wirklich das alle wichtigste des Christentums wäre und alles andere nur nebensächlich relevant (oder auch gar nicht) wäre.
Dann bleiben uns dazu viele Fragen offen, hier wären z.B. ein paar davon:
1. Wenn die neutestamentlichen Bücher der Heiligen Schrift erst offiziell im 4. Jahrhundert nach
Christus kanonisiert wurden. Wie haben dann die ersten Christen ohne Bibel für so eine lange Zeit
gelebt und vor allem die Einheit ihres christlichen Glaubens unter zahlreichen, s unterschiedlichen Kulturen, Landsprachen, Verfolgungszeiten, regionalen Unterschieden, Irrlehren und Pseudoschriften bewahrt?
Es gab tatsächlich nach Johannes( 17:11 – 23) u. Epheserbrief (4:3-5) ( sogar historisch sehr leicht beweisbar) trotz vielen Spaltungsversuche überall von Jerusalem, Ägypten, Antiochia, Damaskus, Kappadokien, Kleinasien bis zum Konstantinopel (Türkei), Gallien (heutiger Frankreich), Germanien (Deutschland), Britannien, Indien und sogar in Rom Christen eines einheitlichen Glaubens und bis zu
dem unglücklichen 11. Jahrhundert nach Christus* nur EINE Kirche mit einer einzigen Glaubensform.
2. Die meisten heiligen neutestamentlichen Bücher waren in den frühen Jahrhunderten auf
Griechisch verfasst worden und zu der Zeit konnten die meisten Menschen damals sogar kaum in ihrer
eigenen Muttersprache lesen und schreiben wenn überhaupt! Griechisch war in vielen Weltstaaten die
Lingua Franca (wie Englisch heutzutage), aber trotzdem galt diese Sprache für viele Völker natürlich als
eine unbekannte Fremdsprache. Hier ist auch zu bedenken, dass zu der Zeit die Aristokraten (die reichen) waren diejenigen die einen leichten Zugang zur Bildung hatten (also Griechisch u.a. beherrscht haben), während der meiste Rest der Weltbevölkerung in allen Ländern zu der Zeit aus ganz bedürftigen Menschen der Arbeitsschicht und Sklaven bestand. Wer kann dann akzeptieren, dass das Christentum nur für die Reichen und die Intellektuellen bestimmt war? Weil die diejenigen waren, die sich finanziell die vereinzelten Schriften der neutestamentlichen Heiligen Schrift geleistet haben und noch das in Griechisch lesen und verstehen konnten? Und wenn nicht, wie konnten dann damals die Menschen an Jesus Christus glauben und die Erlösung Gottes leben vor allem, wenn es denen und ihren Kleinkindern
in der Verfolgungszeiten äußerst deutlich bekannt und klar war, dass sie wegen ihrem Glauben an Jesus Christus jede Zeit bis zum Tode verfolgt werden könnten. Wo kam dieser große Glaube und unbeschreibliche Treue dann her? Wie haben dann die meisten Gläubigen ihr Leben im Christus ohne Bibel gelebt? Es muss sich irgendwo ein unvorstellbar großes und lebendiges Erbe des christlichen Lebens gegeben haben, welches diesen armen, sehr oft bis zum Tode verfolgten Familien zusammen mit ihren Kindern Lebenskraft und vor allem Glaube weiter zu glauben, reichlich geschenkt hat. In welcher Quelle war dieses unvorstellbar große und lebendige Erbe des christlichen Lebens bewahrt?
3. Die Heiligen neutestamentlichen Schriften wurden für eine sehr lange Zeit in den frühen
Jahrhunderten meistens vereinzelt gekauft und dafür waren sie sehr teuer und nicht jedes Familienhaus
konnte sich alle Bücher leisten. Vollständige Bibeln waren allerdings in Kirchen- und Klösterbibliotheken in der jeweiligen Landessprache (meistens von gebildeten Mönchen in Klöstern übersetzt und mit Hand geschrieben wurden und später strikt von der Kirche überprüft) zu finden.
Die Druckmaschine bzw. die Technik des Drückens wurde erst im 15. Jahrhundert erfunden und damit begann ganz langsam die Mengenproduktion. Das sind aber mehr als 1000 (Tausend) Jahre später! Als die Heilige neutestamentliche Schrift ganz langsam verbreitet wurde.
4. Nach welchem Maßstab haben die vielen Kirchenbischöfe weltweit damals dann Entscheidungen, die das ganze Christentum betraf, getroffen (vor allem einstimmig)? Denn der Apostel Johannes erst gegen Ende des 1. Jahrhunderts sein Evangelium mit Tinte fertig verfasste! Und es war erst im 4. Jahrhundert nach Christus, als die Heiligen Bücher des neuen und des Alten Testaments offiziell kanonisiert und als Bibel aufgenommen wurden! Es muss sich logischerweise und
wundersamerweise eine einzige Glaubensrichtung einer sehr umfassenden, reichen Lehre lang vor der
Verfassung und der Kanonisierung der Heiligen Schrift gegeben haben, die allen diesen von einander verwaltungsmäßig völlig unabhängigen Kirchen weltweit eine einzige Stimme ermöglicht hat, sonst hätten wir heute eine unzählbare Menge an Mega Variationen (je nachdem was man z.B. „von Gott eingegeben“ deferierte oder auch nicht!) der Heiligen neutestamentlichen Bücher und somit wäre das Christentum längst aus der Geschichte der Menschheit verschwunden gewesen!
* Die westliche Kirche in Rom spaltete sich offiziell in Hochmut und in Rebellion unter dem Namen „katholische Kirche“ von der
ursprünglichen, einen Kirche Christi in Jerusalem, in Antiochien, in Kleinasien, in Ägypten, in Armenien, in Äthiopien, in Syrien, in Indien, in Griechenland und der ganzen christlichen Welt ab dem 11. Jahrhundert und seitdem ist diese Kirche in mehreren Fremdlehren, Lügen und Lästerungen geraten. Der Name „katholisch“ an sich ist sogar ein großer Betrug, denn dieser Name war ein Bezeichnungsname der ursprünglichen, einen, heiligen Kirche Christi in der ganzen Welt. Das Wort Katholisch leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet einfach "universal" und das bezeichnete den einheitlichen, universalen Kirchenglaube der einen, heiligen Kirche Christi lang vor jeglicher Spaltung. Die Katholische Kirche ist also keineswegs 2000 Jahre alt! Wie es manchmal zwecks des Verbergens und somit des medialen Auslöschens der einen seit dem ersten Jahrhundert, wahren, heiligen, ständig verfolgten, apostolischen Kirche Christi sehr gerne verbreitet wird. Ihre Urwurzeln in der einen, apostolischen und heiligen Kirche Christi sind zwar heilig und legitim, aber selbst das und die Heiligkeit von Gottes Heiliger Schrift interessiert den Katholizismus gar nicht. Der andauernde, traurige und abfallende Zustand dieser Spaltungskirche im Westen war der ursprünglichen Kirche Christi schon hunderte von Jahren davor durch Gottes Heiligen Geist in Prophezeiungen der frommen, apostolischen Nachfolger Kirchenbischöfe der heiligen Apostel Christi bekannt gewesen. Es hieß in etwa „ nehmet euch in Acht, da reißende Wölfe aus Rom kommen werden müssen.“
5. In der Apostelgeschichte 19 steht
„Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab. Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.“ (Apostelgeschichte 19:1,2)
Obwohl dieser 12 Jünger an den Herrn Jesus glaubten besaßen sie Gottes Heiligen Geist nicht, sie haben sogar bestätig, dass sie vom Heiligen Geist absolut nichts wussten. Später hatten sie Gottes Heiligen Geist durch den Apostel Paulus empfing.
Parallel dazu steht in der Apostelgeschichte 8:
„Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.“ (Apostelgeschichte 8:14-17)
Warum der Aufwand und die Zeitverschwendung indem sie die beiden Apostel des Herrn Petrus und Johannes nach Samaria, wo sie bereits an den Herrn Jesus glaubten, jetzt nochmals zu schicken? Hätten sie nicht diese kostbare Zeit für andere Ungläubige oder Nicht-wissender sparen können?
Was besaßen die Apostel und die von ihnen legitimen Nachfolger Bischöfe (siehe z.B. 2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22) in ihren Händen? Wo haben sie diese Vollmacht den Gläubigen den Heiligen Geist Gottes zu geben, her gehabt? Wie ging diese Vollmacht weiter nach ihrem Entschlafen im Herrn? Oder war diese Ordnung Gottes nur das nur für das erste Jahrhundert bestimmt? Wer kann das akzeptieren?
Im selben Heiligen Kapitel wird es noch eindeutiger, dass nur die Apostel Christi diejenigen waren, die diese
Vollmacht für die Verleihung von Gottes Heiligem Geist besaßen.
„Als aber Simon sah, daß durch die Handauflegung der Apostel der Heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld und sprach: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt! Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können! Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott! So tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir die Tücke deines Herzens vielleicht vergeben werden mag; denn ich sehe, daß du in bitterer Galle steckst und in Fesseln der
Ungerechtigkeit! Da antwortete Simon und sprach: Betet ihr für mich zum Herrn, daß nichts
von dem, was ihr gesagt habt, über mich komme!“ (Apostelgeschichte 8:18-24)
Vor diesem obenstehenden Heiligen Abschnitt, in der Stelle 13 steht geschrieben, dass Simon der Sauberer zum Glauben an den Herrn Jesus kam und sich vom Apostel des Herrn Philippus taufen ließ.
- Nun, als Gläubige an den Herrn Jesus Christus und an seine Erlösung, warum konnte Simon anderen
Gläubigen wie er nicht dem Heiligen Geist geben? So dass, er für die Besitzung dieser unvorstellbar heilige Macht extra zu den Aposteln des Herrn gehen musste und ihnen Geld brachte!
- Die Apostel des Herrn haben ihm für seine böse Tat zum Schluss harte Worte mit Autorität gesagt, wenn die Apostel keine Vollmacht gehabt hätten und als normale andere Glaubensbrüder vorgesehen gewesen wären, wovon dann hatte Simon in der letzten Stelle Angst, dass das was die Apostel des Herrn über ihn sprachen, tatsächlich über ihn kommen wird? Würde man sich genauso ängstlich fühlen, wenn ein anderer Glaubensbruder im Herrn in einem Konflikt oder in einer schwierigen Situation über ihn harte Worte wie diese sprechen würde?
Es steht geschrieben:
„Und an jenem Tag erhob sich eine große Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem, und alle
zerstreuten sich in die Gebiete von Judäa und Samaria, ausgenommen die Apostel . Und
gottesfürchtige Männer begruben den Stephanus und veranstalteten eine große Trauer um ihn.“ (Apostelgeschichte 8:1,2)
Hier ist eindeutig, dass die Gläubigen ausgenommen die Apostel Christi wegen der Verfolgung Jerusalem verließ und nach anderen Ländern ging und dort ihren christlichen Glauben verkündigte und dort tatsächlich Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus brachten „Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.“ (Apg. 11:21). Allerdings, ein paar Kapitel später erfährt man, dass die Apostel Christi, als sie das wussten, nochmals den Apostel Barnabas (einer der 70 Apostel Christi in Lukas 10:1) nach Antiochia geschickt haben? Wäre das unnötig im Kirchenleben gewesen, hätten die Apostel des Herrn nicht diese kostbare Zeit und Energie für andere Menschen, die noch nie vom Herrn Jesus und der Erlösung eine Ahnung hatten, gespart?
„Die nun, welche sich zerstreut hatten seit der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhoben hatte, zogen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und redeten das Wort zu niemand als nur zu Juden. Unter ihnen gab es aber einige, Männer aus Zypern und Kyrene, die, als sie nach Antiochia kamen, zu den Griechischsprechenden redeten und ihnen das Evangelium von dem Herrn Jesus verkündigten. Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn. Es kam aber die Kunde von ihnen zu den Ohren der Gemeinde in Jerusalem, und sie sandten Barnabas, daß er hingehe nach Antiochia.“ (Apostelgeschichte 11:19-22)
Wenn es vom ganz Beginn des Kirchenlebens so eine einheitliche, apostolische Ordnung nach den Willen Gottes gab, wozu war sie dann? War das bloß eine sinnlose, berufliche Bürokratie, wie es in der Welt ist? Gott bewahre! Denn es steht geschrieben:
„Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Johannes 18:36)
„vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ (Apg. 1:3)
„Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Römer 12:2)
6. Warum ließ der Herr Jesus nach seiner Himmelfahrt zu, dass Sein enger Kreis nur von Seinen Aposteln und nicht von anderen treuen Gläubigern den Mathias als Ersatz für seinen Verräter und Ex-Junger Judas Ischariot wählen und ihn für das heilige Apostelamt weihen? Obwohl der Herr Jesus nach seiner Auferstehung und vor Seiner herrlichen Himmelfahrt wiederkam und Seinen Aposteln 40 Tage lang erschien und mit denen was für Gottes Reich machte (Apostelgeschichte 1:3), warum legte Er das mit dem Matthias nicht selber während dieser 40 Tage fest? Er wusste schon alles. Hat er das dann vergessen oder was?
Warum kam der Mattias als guter und treuer Gläubige des Herrn und sagte nicht in etwa, „ ich bin von Gott berufen, dies und das für den Herrn und mit euch zu tun.“? Was hat der Herr Jesus in diesen 40 Tagen nur mit seinen Aposteln dann gemacht, so dass Seine Apostel so ein vollkommenes Vermächtnis zu was zu bestimmen besaßen? Denn nur der Herr Jesus, derjenige war, der 12 Jünger für sich zu erwählen hatte. Außerdem, warum der Aufwand überhaupt einen Ersatz für Judas Eschariot für das heilige Apostelamt zu suchen, wenn es die Hauptsache an Jesus Christus zu glauben und einfach die fröhliche Botschaft an allen Menschen weitergeben, gewesen wäre ? Wozu ist dieser Papierplatz dann in der Heiligen Schrift?
„Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias und er wurde den elf Aposteln zugerechnet.“ (Apostelgeschichte 1:23-26)
7. Warum hat Gott bei der Umkehrungsbegegnung von Saulus (Apostelgeschichte 9 u.
22) ihn zum frommen Kirchenbischof von Damaskus „Hananias“ geschickt? Obwohl Saulus in
dieser Begegnung ganz eindeutig zum glauben an Christus kam? Und noch dazu macht Gott den großen Aufwand und spricht zu Hananias in einer Vision über Saulus? und nochmals in einer anderen Vision mit Saulus, als er den Kirchenbischof Hananias in einer Vision sah? War Gott unfähig den Saulus zu heilen? Es muss sich eine ganz bestimmte göttliche Ordnung gegeben haben, so dass dieser Aufwand einen Sinn machen würde! Besonders , wenn Gott in Apostelgeschichte 22:10 sagt: „dort wird dir alles gesagt werden, was du nach Gottes Willen tun sollst.“
„ In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr. Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.“ (Apostelgeschichte 9:10-12)
„Der Herr antwortete: Steh auf, und geh nach Damaskus, dort wird dir alles gesagt werden, was
du nach Gottes Willen tun sollst. “ (Apostelgeschichte 22:10)
Warum steht geschrieben, dass Saulus nach seiner mächtigen Umkehrung und seinem großen Glauben doch die Taufe zur Abwaschung seiner Sünden von einem frommen Kirchenbischof wie Hananias brauchte? Waren seine Sünden nach dieser mächtigen Umkehrung und Glauben an den Herrn Jesus Christus noch nicht vergeben worden? Warum steht das unter Führung des Heiligen Geistes dann geschrieben?
„Was zögerst du noch? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe seinen
Namen an! „ (Apostelgeschichte 22:16)
8. Dieselbe göttliche Ordnung des gleichen Maßes an Aufwand passierte nochmals mit dem Kornelius im nächten Kapitel (Apostelgeschichte 10). Ein Engel des Herrn erschien ihm während des Gebets der neuen Stunde und anstatt ihm gleich zu sagen, ich komme nach dem Befehl des Herrn Jesus, glaube an Ihn und du wirst das Heil bekommen, gibt er Ihm vom
Herrn Jesus eine ganz andere Botschaft! Es solle nach dem Apostel Petrus suchen, welcher ihn später taufte! Warum ein Apostel?
„Schick jetzt einige Männer nach Joppe und lass einen gewissen Simon herbeiholen, der den Beinamen Petrus hat. Er ist zu Gast bei einem Gerber namens Simon, der ein Haus am Meer hat. „( Apostelgeschichte 10:5,6 )
9. warum verkündigte dann unser Herr Jesus Christus die Botschaft der Erlösung einfach ganz allein (ohne jeglicher Gebrauch von ganz vielen Aposteln) nicht? Er könnte auch ganz einfach nur einige Apostel für die Verfassung des Neuen Testaments erwählen ( aber nur 9
Personen waren nötig und nicht 12 und nochmals nach Lukas 10:1 siebzig = 82) und das wäre es gewesen mit den 9 Aposteln. Denn es waren schon ganz viele Volksmengen, die an Ihm durch Seine Wunder geglaubt haben! Ganz viele Familien lief hinter Ihm her und hatten immer eine wunderbare Gemeinschaft untereinander, denn Er hat für ihre Nöte versorgt und
alle sowohl geistlichen als auch körperlichen Krankheiten geheilt. Sehr viele haben sogar nach ihrem Glauben an den Herrn auch die fröhliche Botschaft an ihren Nachbarn, Freunden, Bekannten…usw. weitergegeben, wie es z.B. der Fall mit der Frau von Samaria, die sich mit dem Herrn Jesus begegnet hat und danach mit allen Menschen über den Herrn und über ihre persönliche Erfahrung mit Ihm zu sprechen begann, war.
Von daher hätte sich auch die fröhliche Botschaft zur Erlösung genauso und noch viel stärker nach Seiner herrlichen Auferstehung aus dem Tode (ohne Gebrauch von so vielen Aposteln und Jüngern) sehr stark verbreitet! Was war wirklich dieser enge Kreis von Aposteln um den Herrn Jesus herum, wo er für 40 Tage lang nochmals extra nach Seiner herrlichen Auferstehung Gottes Rich – relevante Dinge festgelegt hat (Apostelgeschichte 1:3), ist Gottes Reich und das ewige Leben nach dem Tod was Nebensächliches?
„Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. Amen.“ (Johannes 21:25)
Wo ist dieses unvorstellbar großes Erbe Christi dann geblieben? Was könnte so unvorstellbar
groß sein, dass sogar wenn selbst die ganze Welt von Büchern und mehr Büchern und noch mehr Büchern komplett überfüllt wäre, dann wäre das immer noch nicht groß genug um dieses heilige Erbe Christi zu fassen? Wenn dieses heilige Erbe eindeutig nicht der Bibel zu finden ist, wo war sie dann zu finden? Würde dieses heilige Erbe Christi, Gottes Heiligem Wort in der Bibel widersprechen? Gott bewahre! Dann Er ist der einzige Autor und das lebendige Wort!
„Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.“ (Johannes 6:63)
Könnte es sein, dass dieses unvorstellbar großes Erbe Christi einfach über hunderten von Jahren verloren gegangen ist? Gott bewahre!
„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“
(Matthäus 24:35)
10. Es steht geschrieben:
„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus 6:14,15)
Parallel dazu, steht‘s geschrieben:
„Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Johannes 20:22,23)
Nun, wie könnte es nur überhaupt „gedanklich“ möglich sein, dass Gottes Heiliges Wort in diesem
Zusammenhang in den obenstehenden heiligen Texten, widersprüchlich sein könnte?
- Der erste Kontext, wo Gott dieses Gebot mit der Vergebung sagte, war in der Bergpredigt.
Sie beginnt im Kapitel 5 und endet im Kapitel 7 direkt vor den Volksmengen und natürlich
auch vor seinen Jüngern, in der Bergpredigt handelt es sich eindeutig um eine mini Zusammenfassung der allgemeinen, christlichen Lebensphilosophie des christlichen, neuen Lebens im Christus.
- Der zweite Kontext dagegen handelt sich um ein enges Treffen unter verschlossenen Türen in einem Hauszimmer in Jerusalem (Joh. 20:19) vom Herrn Jesus und Seinen Aposteln nach
Seiner herrlichen Auferstehung. Hier ist die Vergebung der Sünden mit Gottes Heiligem
Geist und mit den Aposteln Christi, die den Heiligen Hauch von Ihm selbst empfing, eindeutig verbunden.
- Im ersten Kontext merkt man auch das der Vergebener in Pluralform (allgemein) „den
Menschen“ 2 mal geschrieben steht, während im zweiten Kontext der Vergebener nur in
Singularform „wem“ bzw. „dem“ und auch 2 mal geschrieben steht! Wozu ist der
Unterschied?
- Warum wird den stärkeren Begriff „Sünden“ eindeutig mit der Singularform (persönlich)
des Vergebeners „wem“ und „dem“ im zweiten Kontext mit den Aposteln, die von Ihm den
Heiligen Hauch für diese spezielle Aufgabe verwendet?
- Wenn die heiligen Apostel Christi die einzigen, die durch den vom Herrn Jesus selbst den
Heiligen Hauch zwecks einer äußerst Lebenswichtigen Aufgabe (Sündenvergebung)
empfing. Was passierte nach ihrem Entschlafen im Herrn? Kein Gläubiger mehr hat seine
Sünden durch die Gnade des Heiligen Geistes, die damals nur in den heiligen Apostel
Christi wohnte, vergeben bekommen? Hat der Allmächtiger Gott, Schöpfer der Himmel und Erde sich verrechnet? Gott bewahre! Es muss sich also ein Mysterium (Wunder) geben, welches diese unsichtbare, lebendige Flamme des Heiligen Hauchs Christi an den legitim erwählten Nachfolgern der heiligen Apostel Christi weiter gezündet hat.
„Da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine
Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele. „ (1.Mose 2:7)
Wie viele Menschen haben seit der Schöpfungsgeschichte bis zu diesem heutigen Moment gelebt? Und wie viel Mal hat Gott, der HERR zwecks der Schöpfung Seines heiligen Ebenbildes gehaucht? EIN EINZIGES MAL.
Wer war Jesus Christus? Nur ein machtloser, sterblicher Mensch? Sein Hauch war schwächer in Jerusalem nach seiner Menschwerdung? Gott bewahre!
„Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10:30)
„ Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! (Johannes 14:9-11)
„Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt. „ (Offenbarung 1:17,18)
11. Was war wirklich dieser enge Kreis von den Aposteln des Herrn? Der besonders sehr nah um Ihn herum war und, in dessen Mitte ein Reichtum von sichtbaren und unsichtbaren, unvorstellbaren Mysterien des Herrn Jesus ständig unter 4 Augen für jeden Apostel, ganz tief
im Geist offenbart wurden. Könnte dieser enge Kreis die wahre, von Gottes Mysterien unvorstellbar reiche Kirche des Herrn sein?
12. Wie funktionierte dann diese Kirche? Hat sie überhaupt eine Ordnung gehabt? Und
Welche? Warum wurde sie vom Herrn selbst gegründet? Ist sie notwendig für die Erlösung?
13. Wann haben die ersten Christen ihre Gottesdienste gefeiert? Denn, es steht in der Heiligen Schrift als Gottes heiliges Gebot, dass der Samstag für den Herrn heilig gehalten werden muss. Es steht nicht „ halte den Sonntag heilig“ sondern den Samstag! Im ganzen Neuen Testament steht nirgends eindeutig geschrieben, dass die Christen dieses heilige Gebot Gottes nun ändern dürfen?
Sollen wir am gleichen Tag mit den Juden und der Adventisten-Sekte unsere Gottesdienste feiern? Oder soll jede gleich oder „ähnlich“ gesinnte Gruppe, das Heilige Gebot Gottes je nachdem was den Menschen in jedem Land / jeder Kultur mit eigenen Umständen passt, selbst bestimmen? Und wenn das nicht so ist, wo kommt dann diese Ordnung her und wer bestimmt sie? Denn es steht nicht in der Bibel!
Es ist bis heute seit fast 2000 Jahren der Welt eindeutig bekannt, dass für alle Christen der ganzen Welt, die Jesus Christus als der wahre jüdische Messias, der einzige Erlöser und der einzige Sohn des lebendigen Gottes aufnahmen, der Sonntag als Tag des Herrn galt und immer noch gilt. Wer besitzt die Macht so was heiliges festzulegen und vor allem weltweit und so einheitlich seit dem Beginn des Christentums zu bewahren?
„Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen? Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre. (Johannes: 19:10,11)
14. Gibt’s in der neutestamentlichen Heiligen Schrift tatsächlich Beweise, dass unser Herr und Erlöser Jesus Christus eine einzige, heilige Kirche vor seiner herrlichen Himmelfahrt gegründet hat? Wozu hat Er dann eine Kirche wirklich gegründet? Und was bedeutet
„Kirche“? War das eine Art Institution oder Schule mit starren Regeln und äußerlichen, nur von Menschen ausgedachten Ritualen zur Ausbildung der Gläubigen und gleichzeitig als geistliche Sozialisierungsmöglichkeit diente? Oder Vielleicht war der Begriff Kirche bzw. Gemeinde ein bloß leerer Titel, eine Art Beschreibung einer abstrakten, eher formlosen Versammlung von Gläubigen der gleichen oder mindestens „ähnlichen“ Gesinnung?
Wie kam das Neue Testament der Heiligen Schrift zustande? Und wer war dafür zuständig?
Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass die neutestamentlichen Bücher der Heiligen Schrift unter Führung von Gottes Heiligem Geist, nur durch die Kirchenbischöfe der Orthodoxen Kirche in den frühen Jahrhunderten, Kapitel für Kapitel, Stelle für Stelle, Wort für Wort bis zum genausten Detail lange Zeit nach der Himmelfahrt Christi und nach dem Entschlafen Seiner heiligen Apostel überprüft und bestimmt worden sind. Das Neue Testament ist deswegen das von Gott eigegebenes Kirchenbuch, das von der Kirche Christi ursprünglich stammte und von ihren, nach den Aposteln Christi, legitimen Nachfolger sehr frommen Bischöfen (siehe z.B. 2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22) erst offiziell im vierten Jahrhundert nach Christus als das Neu Testament der Heiligen Schrift Gottes weltweit anerkannt und
aufgenommen wurde. Denn es gab zu der Zeit zahlreiche Irrlehren und die dazugehörigen Pseudoschriften überall (vergl. z.B. Lukasevangelium 1:1 bis 4 und 2.Thess. 2:2) von daher war eine, einheitliche, offizielle Kanonisierung der Heiligen, neutestamentlichen Bücher von der Orthodoxen Kirche zwecks der Bewahrung des christlichen Glaubens äußerst notwendig. Übrigens, diese frommen Kirchenbischöfe in den frühen Jahrhunderten, welche die Bibel hunderte von
Jahren nach Christi Himmelfahrt bestimmte, baten in liturgischen Gesängen ähnlich, wie es im alten Israel war (vergl.
Griechische Texte in lateinischen Buchstaben auf der Website: http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/Greek_Index.htm von z.B. Apostelgeschichte 13:2 u. Apg. 2:42). Sie rochen auch nach Weihrauch (siehe z.B. Offen. 5:8 Malachi 1:11 u. Offen 8:3-4) und trugen einen meistens langen Bart (das ist z.B. zu sehen in den christlichen archäologischen Funden). Die ersten Kirchenbischöfe in jedem Land auf dem Gesicht der ganzen Erde waren die legetimen Nachfolger ihrer ex-jüdischen Apostel des Herrn (siehe z.B. 2.Tim.
1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22). Es wurde auch zuerst immer in jüdischen Synagogen in liturgischen Gesängen gebetet, bis sich die ersten Christen in friedlichen Zeiten Kirchen gebaut haben. Auch wie es damals im alten Israel, in den Synagogen bis zur Zeit Christi (Lukas 4:16) üblich war, ist eine öffentliche Lesung der Heiligen Schrift in der Kirche Christi bewahrt geblieben. (für Überprüfungszwecke, vergl. die Kirchengeschichte im Nahen Osten ab dem ersten Jahrhundert, in Jerusalem, Antiochia, Syrien und Ägypten Jahrhundert für Jahrhundert )
Eine zeitlose Reise in die Tiefe der Heiligen Schrift Unser Gott und Erlöser Jesus Christus sagt jedem Menschen im geistlichen Sinne:
„ Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netze zu einem Fang hinab!“ (Lukas 5:4)
Und das ist genau, was jede menschliche Seele braucht. Nämlich, in die Tiefe ihrer Beziehung zu Gott zu
gehen, auch wenn extrem enttäuscht, völlig erschöpft, verwirrt oder in unpassenden Umständen stehend, wie es hier in dieser Situation war. Der heilige Apostel Petrus des Herrn war ein älterer Herr und Fischer vom Beruf mit viel Lebens- und Berufserfahrung, nach seinem Verstand und seiner Lebenserfahrung war der Befehl
Christi zu ihm in die Tiefe zu gehen äußerst schwierig und eigentlich logisch unmöglich! Christi war von Beruf oder vom Ausbildungshintergrund her ein junger Zimmermann! Und nun kommt er zu diesem älteren Herr und Fischer seit vielen Jahren und sagte ihm, wie er arbeiten sollte?
Nach der sehr langen Berufserfahrung von der älteren Person Petrus der Fischer werden Fischer immer abends und nachts empfangen, erst halt wenn die Sonne runtergeht, aber niemals bitte gegen fast Mittagzeit!
„ und Simon antwortete und sprach zu ihm: wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts
gefangen.“ Dazu muss man hier auch bedenken, wie es in armen Ländern z.B. in Ägypten heutzutage noch üblich ist, muss man ständig nach jedem Einsatz die Fischnetze mit Hand sehr gut reinigen, sonst wird der Fischköder faulig und somit kommen die Fische in die Netze nicht. Das heißt, der heilige Apostel Petrus des Herrn und sein Team von Fischern müssten die ganze Arbeit und den ganzen stressigen Aufwand von vorne an wiederholen! Neuen, frischen Fischköder wieder in den Fischnetzen reinmachen,..,usw. Hier scheint der unvorstellbar großer Glaube dieses heiligen Apostels Christi an den Herrn Jesus „ aber auf dein Wort will ich die Netze hinablassen.“, welcher ihm trotz all dieser unmöglichen, schwierigen Umstände und seines eigenen, starken, inneren Kampfes gegen seinen eigenen starken Willen, die unvorstellbar große Gnade Gottes zu erleben, ermöglicht hat.
„ Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihre Netze
rissen. Und sie winkten ihren Gefährten in dem anderen Boot, dass sie kämen und ihnen hülfen;
und sie kamen, und sie füllten beide Boote, so dass sie zu sinken drohten. Als aber Simon Petrus
es sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: Geh von mir hinaus! Denn ich bin ein sündiger
Mensch, Herr. (Lukas 5:6-8)
Wenn die unvorstellbar reiche Gnade Gottes einen gläubigen Menschen tatsächlich berührt, fühlte er sich immer als unwürdiger Sünder, egal was Gott mit seiner unvorstellbar großen Liebe und Gnade mit ihm tut! Der heilige Paulus, der Apostel Christi spricht von der unvorstellbar großen Gnade Gottes und trotzdem sieht er sich nicht mal als ein normaler Sünder wie alle anderen Menschen, sonder als der größter aller Sünder! Bemerkenswert ist die Grammatik im letzten Satz in allen Weltsprachen, denn die Zeit verwendet wurde, ist nämlich Präsenz bzw. Zukunftsform!
„Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Maßen groß samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin.“ (1.Tim. 1:14,15)
Und das ist eine sehr reiche Quelle der Demut, Sanftmütigkeit und der sehr tiefen Nächstenliebe. Mann verliert all diese heiligen, geistlichen Früchte, sobald man in sich denkt, er sei besser oder gerechter als andere. Die Sehnsucht nach Liebe, Frieden, Lebensfreude, Lebensglück,..usw. ist ein starkes Zeichen, dass die
Seele eigentlich ganz tief im inneren, ihren lieben Schöpfer, den lebendigen Gott, der in sie den ewigen Lebensatem reinsetzte, den Bräutigam der gläubigen Seele, die Sonne der Gerechtigkeit, den wahren Messias, den Herrn Jesus Christus ständig für ihr Heil sucht! Und die Seele sucht und sucht, sie wird müde und
erschöpft, aber sie gibt niemals auf, sie will ihren ewigen Kontakt zu Ihrem lieben Schöpfer immer haben, denn
Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Das ständig verfolgte, verspottete und trotzdem
absolut unschlagbare Gottes Reich auf Erden
„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.“ (Matthäus 6:10)
welches Reich Herr Jesus?
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Johannes 18:36)
Wie kommt man dann dahin Herr Jesus?
"Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber
sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der
Unterwelt werden sie nicht überwältigen. (Matthäus16:15-18)
Bemerkung zum Wort „Kirche“ (Griechisch: εκκλησία- Ekklesia):
Im Urchristentum seit dem ersten Jahrhundert ist es bis heute in allen orthodoxen Kirchen mit legitimem, apostolischen Hauptbischofssitz im ehemaligen Konstantinopel, Griechenland, Jerusalem, Äthiopien, Antiochia, Ägypten, Syrien, Indien und in Armenien folgendes eindeutig klar:
- „εκκλησία“ (Ekklesia) im Sinne von allen Gläubigern unabhängig davon ob sie Bischöfe, Priester, Kirchendiakone oder Laien sind wie z.B. in (Apostelgeschichte 14:27) und in (Apostelgeschichte
18:22)
- Die andere Bedeutung bezieht sich nur auf das heilige Priesteramt Christi (vergl. Genesis 14:17-20 u.
Hebräerbrief 7:12 – Änderung des heiligen Priesteramts von Aron’s Ordnung zu Melchisedek’s Ordnung) nach einer legitimen
apostolischen Nachfolge, welche in jedem Land auf dem Gesicht der ganzen Erde Epoche für Epoche ununterbrochen auf einen einzigen Apostel des Herrn zurückgeht und somit zum Herrn Jesus Christus selbst ankommt, denn Er ist der Ursprung und der Hohepriester. (vergl. Apostelgeschichte 11:22, 14:23 und 13:1)
Die ewigen Worte Christi im oberstehenden Heiligen Text beziehen sich auf beide Bedeutungen
Aber was meinte unser Herr Jesus mit bauen?
„Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.“
(Psalm 127:1)
„Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, ihre Kunde bis zu den Enden der Erde. Dort
hat er der Sonne ein Zelt gebaut.“ (Psalm 19:5)
Die Kirche hat bereits bei den frühen Jahrhunderten die ganze Erde durch die Apostel des Herrn die Botschaft
Christi verkündigt und Nachfolger Kirchenbischofssitze (siehe z.B. 2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22) gegründeten. Das Wort Sonne im Hebräischen ist maskulin „der Sonne“ und deutet eindeutig auf Christus hin (vergl. Psalm 84:12), der selbst dieses heilige Zelt bzw. Kirche mit ihren 7 Säulen bzw. 7 heiligen Kirchenmysterien gebaut hat.
„ Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, hat ihre sieben Säulen ausgehauen.“ (Sprüche 9:1)
Wer ist die Weisheit und was sind die sieben Säulen? Die Weisheit ist Christus selbst und die 7 Säulen sind die
von Ihm gegründeten Kirchenmysterien im kleinen, verschlossenen Kreis von Seinen erwählten Aposteln während den 40 Tagen, wo Er extra nach Seiner herrlichen Auferstehung und vor Seiner herrlichen Himmelfahrt Seine Kirchengründung selbst machte und diesen heiligen Kirchendienst an Seinen erwählten Aposteln durch ein Vermächtnis übergab (Apostelgeschichte 1:3). Ein Kirchenmysterium ist eine unsichtbare Gnade in einer sichtbaren Materie, so dass es der Natur des Menschen passt. Denn Menschen sind nicht nur aus Seele bzw. Geist geschaffen sondern auch aus sichtbarem Leib. Es gibt in der Heiligen Schrift dazu viele Beispiele: Hier sind ein paar:
- Der Schöpfungsakt Christi (Logos) von unserem Vater Adam: Der Heilige Hauch Gottes, welcher Adam zu einer lebendigen Seele machte, war hier das Unsichtbare, während der Staub verwendet in diesem Schöpfungsmysterium die sichtbare Materie war ( siehe 1.Mose 2:7).
- Später im (Johannes 9:6) sehen wir genau den gleichen Schöpfungsakt Christi (Logos) mit dem blind geborenen Mann:
„ spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen. und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. “ (Johannes 9:6)
Der Speichel Gottes, die Erde und das Wasser im Teich Schiloach sind die verwendeten, sichtbaren Materien in
diesem Mysterium, während die Schöpfungsmacht Christi das Unsichtbare war.
- Im Johannes 6:11 erfahren, dass nur 5 Brote und 2 Fische haben 5000 Männer + ca. 5000 Frauen +
mind. 5000 Kinder = mindestens 15000 Menschen satt gemacht.
„Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an
die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.“(Johannes 6:11) Nach den vier Evangelien teilte unser Herr Jesus die 5 Brote und die 2 Fische jedes Mal und gab es an Seinen Aposteln und die nachdem sie die sehr große Volksmenge (5000 Männer + um die 5000 Frauen + mind. 5000 Kinder und Kleinkinder = mind. 15000 Menschen) in Kleingruppen von 50 teilten, gaben sie die vom Herrn Jesus selbst, gesegneten Gaben an den Menschen weiter. Dieses Mysterium geschah genauso wie alle anderen Mysterien. Die verwendete sichtbare Materie hier war die 5 Brote und die 2 kleinen Fische, während das verbundene Dankgebet mit der Segenskraft Christi die unsichtbare Gnade war. Die Apostel Christi haben zwar bei jeder Verteilung von Seinen Händen Brot und Fisch genommen und in Körben rein gemacht und an den Menschen weitergegeben, aber die unsichtbare, geistliche Segenskraft Christi blieb den Volksmengen völlig unsichtbar.
Und genau so sind die von unserem Herrn Jesus gegründeten Kirchenmysterien auch. Die unsichtbare Gnade des Herrn, welche Er an seinen erwählten Aposteln weitergab und die wiederum nur an ihren legitimen Nachfolger Bischöfen weitergaben (siehe z.B. 2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22) und die wiederum an ihren Nachfolgern weitergaben usw. bis heute und bis zur Seinen herrlichen Wiederkunft. Denn Er versprach über Seine Kirche und ihre von Ihm selbstgegründeten Heiligen Kirchenmysterien Christi:
„ Die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Matthäus16:15-18)
Über die Kirchenmysterien Christi gibt’s zahlreiche Bibelstellen in mehreren Stellen hindurch die Heilige Schrift. Bitte nicht zu verwechseln mit dem, was die im 11. Jahrhundert Spaltungskirche „katholische Kirche“ tut. Die Katholische Kirche ist jetzt seit fast 1000 Jahren vom ursprünglichen, christlichen, Glauben der
einen, heiligen und universalen Kirche Christi in z.B. Johannes( 17:11 – 23) u. Epheserbrief (4:3-5) Mega stark abgekommen! Und somit ist sie seit ihrer Abspaltung im 11. Jahrhundert verfluchtet und exkommuniziert von der einen, heiligen, universalen und apostolischen Kirche Christi (orthodoxe Kirche) geblieben. Sie
kennt zwar den Weg des Heils sehr gut, aber Weltliebe (Weltbegierden in Machtliebe, Geldliebe, Hochmut,..etc.) stehen ihr im Wege. Natürlich wird sie auch ihre 7 Sakramente haben, weil sie eines Tages zu dem heiligen Leibe Christi (der einen Kirche) gehörte und somit das gleiche, heilige Kirchenfundament Christi vom ersten Jahrhundert besaß. Trotzdem wegen Ihrem Mega starken Abkommen von der einen, heiligen, universalen, christlichen Glaubenslehre der orthodoxen Kirche Christi bleibt sie verfluchtet und
völlig raus, aus der heiligen Gemeinde Gottes, bis Sie Buße tut, die ganzen Irrlehren und Fremdlehren richtig und sehr gründlich gemäß der Heiligen Schrift wegräumt und die Wahrheit in Volle anerkannt und wiederaufnimmt.
Zurück zu den Kirchenmysterien (bitte vergiss das lateinische, westliche Wort „Sakrament“!), in der orthodoxen Kirche kommen logischerweise die Kirchenbegriffe aus dem Griechischen, weil für die Verfassung des Neuen Testaments der Heiligen Schrift und somit das Frühkirchenleben die griechische Sprache verwendet wurde. Manchmal wird das westliche, lateinische Wort „Sakramente“ aus Unwissen als Übersetzung für das aus dem Griechischen stammende Wort“ μυστήριο – mystirio“ verwendet, aber das ist falsch! Weil es mit den falschen katholischen Lehren zu tun hat. Wir in der einen, heiligen und
apostolischen Kirche Christi belieben bei dem uralten, aus dem Griechischen stammenden Wort „μυστήριο
- Mysterien“
1. Da heilige Mysterium des Priestertums Christi aus Seinem Heiligen Hauch und Seinem lebenssprechenden Wort in (Johannes 20:22,23) Ohne Priestertum Christi, ohne legitimen Stamm in Seinen Heiligen Aposteln und ihren Nachfolger Bischöfen weltweit sind die Mysterien keine Mysterien mehr (kraftlos), da ihnen der Heilige Hauch Gottes fehlen würde. Genauso kann kein Mensch leiblich zum Leben geboren werden, wenn er nicht von unserem Urvater Adam irgendwie stammt! Denn Gott hat nur Adam den Lebenshauch für die ganze Menschheit gegeben (siehe 1.Mose 2:7). Und Gott im Fleisch hat auch nur Seinen Aposteln Seinen Heiligen Hauch für alle Kirchendienste, die von Ihm persönlich, in Apostelgeschichte 1:3, gegründet, ein für allemal gegeben.
2. Das heiliges Mysterium der Taufe
3. Das heilige Mysterium der Verleihung des Heiligen Geistes
4. Das heilige Mysterium der Beichte
5. Das heilige Mysterium der Eucharistie
6. Das heilige Mysterium der Krankensalbung
7. Das Heilige Mysterium der Ehe, dass laut der Heiligen Schrift Gottes 2 verschiede
Menschen zu einem Leib werden
Das heilige Mysterium, Priestertum Christi zu den heiligen Kircheneigensten empfing der heilige Apostel Paulus von den Aposteln Christi in seiner kirchlichen Dienstweihung trotz seiner machtvollen Begegnung mit Herrn Jesus selbst nahe Damaskus! Und so heißt es in der Heiligen Schrift – von der einen, apostolischen Kirche Christi ausgesandt = vom Heiligen Geist ausgesandt.
„Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. Da fasteten und beteten sie (extra nochmals), legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen. Vom Heiligen Geist ausgesandt, zogen sie nach Seleuzia hinab und segelten von da nach Zypern.“
(Apostelgeschichte 13:2-4)
Beispiele für die von Christus gegebene Gnade und Kirchenautorität im heiligen Mysterium des Priestertums durch Seinen Heiligen Hauch in Seinen Aposteln und danach in ihren legitimen Nachfolger Bischöfen in Orthodoxen Kirchen (vergl.
„Obwohl ich durch Christus volle Freiheit habe, dir zu befehlen, was du tun sollst, ziehe ich es um der Liebe willen vor, dich zu bitten. Ich, Paulus, ein alter Mann, der jetzt für Christus Jesus im Kerker liegt, ich bitte dich für mein Kind Onesimus, dem ich im Gefängnis zum Vater geworden bin.“ (Philemon 1:8-10)
Der heilige Apostel Paulus an seinem legitimen Nachfolger Bischof Timotheus, Erzbischof von Ephesus
„„Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst! Denn ich werde nunmehr geopfert, und
die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.“ (2.Tim.4:2-5)
„Was mich angeht, so habe ich - leiblich zwar abwesend, geistig aber anwesend - mein Urteil über den, der sich so vergangen hat, schon jetzt gefällt, als ob ich persönlich anwesend wäre: Im Namen Jesu, unseres Herrn, wollen wir uns versammeln, ihr und mein Geist, und zusammen mit der Kraft Jesu, unseres Herrn, diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des Herrn gerettet wird.“ (1.Korinth. 5:3-5)
Welche Macht in dieser Welt erlaubt einem Menschen wie der heilige Apostel Paulus, eine menschliche Seele
zum Satan zu übergeben? Und vor allem, wenn er gar nicht in der Nähe ist?
„darunter Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie durch diese Strafe lernen, Gott nicht mehr zu lästern.“ (1.Timotheus 1:20)
Nun, welcher Mensch egal wie groß sein christlicher Glaube sein könnte, würde solche Macht besitzen?
Weitere Beispiele aus der Heiligen Schrift über die
eine, heilige Kirche Christi, welche Er auf seinen
heiligen Aposteln vor Seiner Himmelfahrt gegründet hat
„Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt, des Höchsten heilige Wohnung. Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken; Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.“ (Psalm 46:5,6)
Dieser Wasserstrom deutet auf Gottes Heiligen Geist im Neuen Testament hin, und die Gottesstadt war dieser
am Anfang, bis zur Christi Himmelfahrt, enge Kreis von Seinen Aposteln und nachher durch die von den Aposteln Christi sehr vielen gegründeten Nachfolger Bischofssitze weltweit, zur einen heiligen Kirche Gottes mit allen Weltnationen vertreten wuchs. Christus (Logos Gottes) selbst ist der Morgen bzw. der Morgenstern (siehe Offenbarung 22:16), der sie persönlich durch seine Menschwerdung im Neuen Testament gegründet hat (siehe Apostelgeschichte 1:3).
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ ( Matthäus 5:14)
Die Stadt Zion im Alten Testament war die Stadt wo der Tempel Salomons lag. Diese heilige Tempelstadt Gottes im alten Israel deutet in den göttlichen Prophezeiungen auf die eine, heilige, universale apostolische, neutestamentliche Kirche Christi (Apostelgeschichte 1:3) hin, wo Er
in ihr drin ein vollkommener Mensch geworden ist und somit das Tor der Erlösung und des Himmelreichs durch Sein Kreuz für alle Völker der Erde geöffnet hat, die Ihn tatsächlich wollen
„Denn es heißt in der Schrift: Seht her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein,
den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde.“ (1.Petrus 2:6)
Christus befindet sich in Zion (Seine Kirche), für wen der an Ihn glauben will.
„Vom Zion her, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf. (Psalm 50:2)
„Käme doch aus Zion die Rettung für Israel! Wenn der HERR die Gefangenschaft seines Volkes
wendet, wird Jakob jubeln, Israel sich freuen.“ (Psalm 14:7)
„Dann fürchten die Völker den Namen des Herrn und alle Könige der Erde deine
Herrlichkeit. Denn der Herr baut Zion wieder auf und erscheint in all seiner
Herrlichkeit.“ (Psalm 105:16,17)
Die Völker haben erst Gott kennengelernt durch Jesus Christus im neuen Bund. Jerusalem mit dem jüdischen
Tempel Salomons in Zion wurden nach den Worten des Herrn Jesus im Jahr 70 nach Christus völlig demoliert und zerstört (vergl. Markus 13:2). Gott baute Zion wieder auf (die Kirche in Apostelgeschichte 1:3) durch Seinen einzigen Sohn im Neuen Testament.
„Seht ihr das alles? Amen, das sage ich euch: Kein Stein wird hier auf dem andern bleiben;
alles wird niedergerissen werden. „ (Matthäus 24:2)
„ Lobsingt dem Herrn, der in Zion wohnt , verkündigt seine Taten unter den Völkern! “
(Psalm 9:12)
„Unter den Völkern“ bedeutet automatisch, dass diese göttliche Prophezeiung nur auf die neutestamentliche
Ära hindeuten kann (Denn es ging im Alten Testament nur um ein Volk), wo Christus Seine Kirche (Zion) selbst in den 40 Tagen mit Seinen Aposteln, vor Seiner Himmelfahrt gegründet hat (Apostelgeschichte 1:3).
„Ich selber habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg.“ (Psalm 2:6)
„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort (das heilige Kirchenysterium der Taufe) rein und heilig zu
machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder
andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos.“ (Epheser 5:25-27)
„Der Herr liebt Zion, seine Gründung auf heiligen Bergen; mehr als all seine Stätten in Jakob liebt er die Tore Zions. Herrliches sagt man von dir, du Stadt unseres Gottes. [Sela] Leute aus Ägypten (hebr. Rahab, siehe Jesaja. 30:7 u. Jesaja 51:9-10) und Babel zähle ich zu denen, die mich kennen; auch von Leuten aus dem Philisterland, aus Tyrus und Kusch sagt man: Er ist dort geboren. Doch von Zion wird man sagen: Jeder ist dort geboren.Er, der Höchste, hat Zion gegründet. Der Herr schreibt, wenn er die Völker verzeichnet: Er ist dort geboren. [Sela]Und sie werden beim Reigentanz singen: All meine Quellen entspringen in dir.“ (Psalm 87)
Gott liebt Seine neutestamentliche Kirche mehr als die damalige Gemeinde Israels (all seine Stätten in Jakob) im Alten Testament. Christus ist leiblich in Betlehem jungfräulich geboren und nicht in Ägypten (koptische orthodoxe Kirche), Babel (Syrische orthodoxe Kirche), Philisterland, tyrus und Kusch (Äthiopien – Tawhido orthodoxe Kirche )? Die Geburt Christi in diesen Ländern hier ist eine göttliche Prophezeiung auf ihre Zugehörigkeit seit den frühen Jahrhunderten im Leibe Christi der einen, heiligen, universalen und apostolischen Kirche. Über die eine Christi Kirche in Ägypten (koptische orthodoxe Kirche) und Babel/Assur/Assyrien(Syrien – syrische orthodoxe Kirche) gibt’s auch eine göttliche Prophezeiung in (Jesaja
19:23), als die beiden, ehemaligen, großen, zueinander feindlichen Völker (Syrien und Ägypten) in der
messianischen Zeit, bereits seit dem ersten Jahrhundert durch ihren großen Glauben an den Sohn des
Lebendigen Gottes und die Hilfe des Heiligen Geistes, ihre treu Zugehörigkeit in dem, einen, heiligen Leibe
Christi durchaus ihre Geschichte bewahrt haben.
„An jenem Tag wird eine Straße von Ägypten nach Assur führen, sodass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assur ziehen können. Und Ägypten wird zusammen mit Assur dem Herrn dienen.“ (Jesaja 19:23)
Diese Straße bzw. Weg ist unser Gott und Erlöser Jesus Christus selbst. Denn er ist die Weg, die Wahrheit und das Leben.
„Man geleitet sie mit Freude und Jubel, sie ziehen ein in den Palast des Königs. An die Stelle
deiner Väter treten einst deine Söhne; du bestellst sie zu Fürsten im ganzen Land. Ich will deinen
Namen rühmen von Geschlecht zu Geschlecht; darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.“ (Psalm 45:16-18)
Die Rede ist über die messianische Zeit, dann nur durch Christus konnten die Völker zum Vater einen Zugang
haben und Ihn preisen. Der Palast des Königs ist die von Christus selbst gegründete Kirche. Die ex-jüdischen Apostel des Herrn haben ihre Väter im Alten Testament (Abraham, Isaac u. Jakob) ersetzt. „Du“ deutet auf Christus allein hin. Er hat die Apostel selbst erwählt und für den heiligen Kirchendienst in der ganzen Welt bestellt.
Wann wurde der Bau angefangen? Und wodurch?
„Bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er durch den Heiligen Geist den Aposteln, die er sich erwählt hatte, Anweisungen gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ (Apostelgeschichte 1:2-3)
Wieso steht geschrieben „ das Fundament der Apostel“ und nicht „Jesus“? – Er hat es selbst doch reingelegt
„Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten (des Alten Testamentes) gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.“ (Epheser 2:20,21)
Wieso schriebt der heilige Paulus, Apostel des Herrn unter Führung von Gottes Heiligem Geist: seid „meine“ Nachahmer?
„Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Nachahmer des Christus bin! (1.Korinth.11:1)
„Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die
Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Johannes 20:19-23)
„Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse (Gr. Mysterien) des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. (Matthäus 13:10-11)
„Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde (Gr. εκκλησία Ekklesia oder Kirche im Sinne von Christi Aposteln und ihren von ihnen legitim geweihten Nachfolger Kirchenbischöfen und Priestern). Hört er aber auch auf die Gemeinde (εκκλησία Ekklesia / Kirche – Priestertum Christi und nicht Leien) nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner (wer auf die Stimme Christi in Seiner Kirche nicht hört macht sich zu einem Ungläubigen). Amen, ich sage euch: Alles, was ihr (Die Apostel Christi und die von ihnen legitim geweihten Nachfolger, weil es sich immer noch um die Kirchenautorität handelt) auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Matthäus 18:15-18)
Dieses heilige Vermächtnis, welches von Christus selbst nur an seinen treuen, heiligen Aposteln für Seine Kirchenleitung weitergab, ist durch Gottes Allmächtigen, Heiligen Geist in der heiligen apostolischen Sukzession (Nachfolge – siehe z.B. 2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22) in Seiner Kirche durchgehend lebendig und ununterbrochen heilig bewahrt geblieben, so dass die gesamte göttliche Lehre Christi und somit der Christliche Glaube bis zur seinen herrlichen Wiederkunft unversehrt bleibt. Denn wie Er sagt“ auf diesen Felsen (den Glauben an Ihn) werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“
“Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Und auch
„Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.“
Um ca. das Mitte des 1. Jahrhunderts (lang nach Christus Himmelfahrt) befand sich das all erste Kirchenkonzil der einen Kirche Christi in Jerusalem und wie es eindeutig in der Apostelgeschichte ist, diejenigen die damit zu tun hatten waren nur die heiligen Apostel Christi und die von ihnen legitim gehweiten Nachfolger Kirchendiener (wie z.B. der heilige Timotheus, erster Nachfolger Bischof nach dem heiligen Apostel Paulus in Ephesus, oder der heilige Titus, Nachfolger Kirchenbischof nach dem heiligen Apostel Paulus in Kreta, und die heiligen Timotheus und Titus haben danach mit der gleichen heiligen, apostolischen Sukzession (Nachfolge), der in der einen Kirche Christi, die durch Gottes Heiligen Geist bewahrt ist, weitere Nachfolger durch die göttliche Gnade in diesem Mysterium Christi geweiht und so weiter und so fort ).
Denn diese ist die in Ewigkeit bleibende Verheißung Gottes für die von Ihm persönlich gegründete Kirche „Die
Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Matthäus 16 :18)
Der heilige Text aus der Apostelgeschichte im Bezug auf das alle erste Kirchenkonzil und die Kirchenautorität der
heiligen Apostel Christi in Jerusalem
„Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten (gr. πρεσβύτερος Presbyters)
, welches sich nur auf das kirchliche Priestertum nach Christi Ordnung in der heiligen, apostolischen Nachfolge bezieht) eure
Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.
Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben (es gibt eindeutig eine apostolische kirchliche Ordnung), euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben.
Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken, die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben. Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen. Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen
Dinge: Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet,
handelt ihr richtig. Lebt wohl! (Apostelgeschichte 15: 23-29)
Noch ein eindeutiges Beispiel aus der neutestamentlichen
Heiligen Schrift zu beweisen, dass es eine einzige Kirche mit einer einzigen, unversehrten Glaubenslehre schon immer gab:
„Vierzehn Jahre später ging ich wieder nach Jerusalem hinauf, zusammen mit Barnabas; ich nahm auch Titus mit. Ich ging hinauf aufgrund einer Offenbarung, legte der Gemeinde und im besonderen den «Angesehenen» das Evangelium vor, das ich unter den Heiden verkündige; ich wollte sicher sein, dass ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin. (Galater 2:1,2)
• Nun, warum wurde hier der große Apostel Paulus, der erwählte, heilige Apostel Christi
„extra“ mit einer sehr starken göttlichen Offenbarung gefordert , nach der Kirche in Jerusalem zu gehen, um dort sein Evangelium /Glaubenslehre von den Christi Aposteln überprüfen zu lassen?
• Wenn das heilige apostolische Bischofsamt (gr. ἐπίσκοπος -episkopos )wirklich eine
unnötige Bürokratie wäre, hätte unser lieben Apostel Christi nicht diese kostbare Zeit lieber für andere armen Seelen, die nichts von Jesus und seine Erlösung ahnten, investierte?
• Wovon hat er dann Angst, wenn er unter Führung des Heiligen Geistes „ ich wollte sicher sein“ schrieb?
• Warum benutze der heilige Paulus, der Apostel Christi unter Führung des Heiligen Geistes das Wort vergeblich 2-mal (in der Gegenwart/Zukunft und sogar in der Vergangenheitsform, obwohl der Herr Jesus selbst ihm den Missionsauftrag nahe von Damaskus gab!)
• Was will hier dann unser Herr und Erlöser Jesus Christus damit ganz deutlich sagen?
Sonst wozu ist dieser Papierplatz in der Heiligen Schrift? Denn es steht geschrieben:
„ Alle Schrift (Singularform, eine Sache) ist von Gott eingegeben.“ (2.Tim. 3:16)
Das größte überlebende Weltwunder aller Zeiten
Der bis heute auf die ewige Verheißung Christi, eine, durch unvorstellbar, menschlich unerträglichen Verfolgungszeiten und geistlichen Kämpfe gegen Irrlehren, unversehrte und wundersamerweise überlebende, christliche Glaube der triumphierten Kirche Christi
Orthodoxe Kirche in Damaskus, Syrien – aufgebaut auf dem originalen Stadttor in Damaskus, wodurch der heilige Apostel Paulus nach (Apostelgeschichte 9:20 -
25) aufgrund der jüdischen Verfolgung Damaskus für Jerusalem verließ.
Seit der apostolischen Ära und hindurch die sehr vielen und extremen Verfolgungszeiten im Urchristentum gehören die Christen in den ehemaligen, zwei, zueinander in der Antike sehr, feindlichen Ländern und Kulturen (Ägypten und Syrien – früher Assur) zu der einzigen Kirche im Leibe Christi und somit ging die göttliche Prophezeiung in Jesaja 19:23 in der neutestamentlichen Ära mit der Gründung der beiden heiligen, apostolischen Bischofsstühlen in Antiochia und in Alexandrien im ersten Jahrhundert in Erfüllung.
„An jenem Tag wird eine Straße von Ägypten nach Assur führen, sodass die Assyrer nach
Ägypten und die Ägypter nach Assur ziehen können. Und Ägypten wird zusammen mit Assur
dem Herrn dienen. “ (Jesaja 19:23)
Diese Straße bzw. Weg zwischen den großen ehemaligen Feinden der Antike (Ägypten und Assur – heutiges Syrien) war der Herr Jesus selbst, denn er ist, wie Er in Johannes 14:6 sagt, der Weg. Und tatsächlich seit der apostolischen Ära und besonders nach der schrecklichen Zerstörung Jerusalems von den Römern im Jahr 70 nach Christus, sind die beiden Kirchen (die Koptische Orthodoxe Kirche von Alexandrien u. die Syrische
Orthodoxe Kirche von Antiochia) die größten und ältesten Kirchen des Christentums im Nahen Ostens geworden. Zu denen laut der göttlichen Prophezeiung in Jesaja 19:24,25 wird Israel an seinen Messias, den Herrn Jesus Christus glauben und sich zu der orthodoxen Kirche Christi in Ägypten und in Syrien anschließen.
„An jenem Tag wird Israel als Drittes dem Bund von Ägypten und Assur beitreten, zum
Segen für die ganze Erde . Denn der Herr der Heere wird sie segnen und sagen: Gesegnet ist
Ägypten, mein Volk, und Assur, das Werk meiner Hände, und Israel, mein Erbbesitz.“ (Jesaja
19:24,25)
Nun, wenn es eindeutig sowohl biblisch als auch historisch beweisbar ist, dass es tatsächlich überall weltweit von Jerusalem, Ägypten, Syrien, Antiochia, Kappadokien, Kleinasien bis zum Konstantinopel (Türkei), Gallien (heutiger Frankreich), Germanien (Deutschland), Britannien,..etc. Christen eines einheitlichen Glaubens nach Johannes( 17:11 – 23) u. Epheserbrief (4:3-5) , und bis zu dem unglücklichen 11. Jahrhundert nach Christus nur EINE Kirche Christi, die diesen einheitlichen, christlichen Glauben in sich mit Hilfe von Gottes Heiligem Geist unversehrt verborgen hat, gab. Was war dann über 1000
Jahre dieser heilige, mächtige Maßstab Gottes? Welchen die westliche, römische Kirche in ihrer Spaltung im
11.Jahrhundert von der einen, ursprünglichen Kirche Christi im Nahen Osten völlig in Hochmut und in
Rebellion missachtete und schändete?
Könnte dieser heilige Maßstab Gottes, der den Kirchenbischöfen weltweit im vierten Jahrhundert nach Christus die Einheit in der Glaubensehre zur Bestimmung der Bibel ermöglichte, die verborgene Quelle der christlichen Glaubenseinheit der Welt über die damalige 1000 Jahre, und bis heute in allen orthodoxen Kirchen im nahen Osten und weltweit sein? Aber was war dann dieser Maßstab? Wer bestimmte denn? und Wer hat den bei sich gehabt?
Antwort: Alle „legitimen“ Bischofsstühle der heiligen apostolischen Nachfolge weltweit (siehe z.B.
2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22), welche auf den Herrn Jesus selbst als die einzige Quelle des Heiligen Geistes in Seinem Heiligen Hauch (vergl. Johannes 20:21, 22 u. 1.Mose 2:7) für dieses spezielle, heilige Apostelamt zurückgeht, hatten bis heute diese heilige Lehre-Autorität mit anderen heiligen, Dienstaufgeben dadurch empfangen. Nach der herrlichen Himmelfahrt unseres Herrn Jesus haben die heiligen Apostel des Herrn nach Seinem Vermächtnis diese von Ihm empfangene, unsichtbare, heilige Amtslamme an den von ihnen, auch persönlich, weltweit geweihten Nachfolger Bischöfen sehr treu weitergegben. Genauso wie es mit der Schöpfungsgeschichte beim Adam (1.Mose 2:7) war. Denn durch die natürliche Geburt des Menschen wird der Lebenshauch Gottes nach Seiner Ordnung an allen neugeborenen Menschen durch die bereits Lebenshauch-empfangenen Eltern an ihren eigenen, leiblichen Kindern weitergegben und nicht nochmals durch eine Wiederholung desselben Schöpfungsakts vom Null bzw. vom Staub, wie es damals bei unserem Vater Adam war).
Somit waren die heiligen Apostel des Herrn Jesus die urgeistlichen Väter ( analog zu Adam) der Kirche Christi, die durch den nur von Gott selbst empfangenem Heiligen Hauch in ihnen Johannes 20:21, 22 an ihren nur legitimen Nachfolger Bischöfen in der Bischofsweihe (geistliche, apostolische Vaterschaft analog zu Adam und seinem von Gott gegebenen Lebenshauch ) weitergegeben. Als Beispiele aus der Heiligen Schrift:
Der heilige Timotheus, Kirchenbischof von Ephesus
„Du, mein Sohn , sei stark in der Gnade, die dir in Christus Jesus geschenkt ist. Was du vor
vielen Zeugen von mir gehört hast, das vertraue zuverlässigen Menschen an, die fähig sind, auch
andere zu lehren. Leide mit mir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden
ist. Und wer an einem Wettkampf teilnimmt, erhält den Siegeskranz nur, wenn er nach
den Regeln kämpft.“ (2.Tim2:1-5)
Einige Aufgaben des heiligen Bischofsamtes ( gr. ἐπίσκοπος Episkopos), für welche der heilige Apostel Paulus durch die ihm von der Kirche der Apostel Christi zum heiligen Aposteldienst gegebene Gnade (siehe
Apostelgeschichte 13:3,4), seinen legitimen Nachfolger Bischof von Ephesus „Timotheus“ geweiht hat.
„Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst! Denn ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.“ (2.Tim.4:2-5)
„Mein Sohn Timotheus“ im Sinne von der geistlichen, heiligen Kirchenbischofsweihe zum Bischofssitz von
Ephesus
„Diese Ermahnung lege ich dir ans Herz, mein Sohn Timotheus, im Gedanken an die prophetischen Worte, die einst über dich gesprochen wurden; durch diese Worte gestärkt, kämpfe den guten Kampf.“ (1.Tim. 1:18)
„Deshalb habe ich Timotheus zu euch gesandt, der mein geliebtes und treues Kind im Herrn
ist.“ (1.Korinth. 4:17)
„mein geliebtes Kind“ im Sinne von der geistlichen, heiligen Kirchenbischofsweihe zum Bischofssitz von
Ephesus
„An Timotheus, mein geliebtes Kind: Gnade, Barmherzigkeit, Friede sei mit dir von Gott, dem
Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn! (2.Tim 1:2)
Im folgenden Heiligen Text„mein echtes Kind im Glauben“ ist im Sinne von der legitimen geistlichen, heiligen
Kirchenbischofsweihe zum Bischofssitz von Ephesus oder von Kreta im Gegensatz zu Kirchenirrführer damals, die sich als Nachfolger der heiligen Apostel ohne jegliches Recht angaben.
„An Timotheus, mein echtes Kind im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede sei mit dir von
Gott, unserem Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn!“ (1.Tim1:2)
Der heilige Titus, Kirchenbischof von Kreta
„An Titus, mein echtes Kind nach unserem gemeinsamen Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede sei mit dir von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus, unserem Retter! Ich habe dich zu dem Zweck in Kreta zurückgelassen, damit du das, was noch mangelt, in Ordnung bringst und in jeder Stadt Älteste (gr. πρεσβύτερος Presbyters) einsetzt, so wie ich dir die Anweisung gegeben habe.“ (Titus 1:4,5)
Die heilige Kirchenweihung von Priestern ist eine Dienstaufgabe des heiligen Bischofsamtes ( gr. ἐπίσκοπος
Episkopos), für welche der heilige Apostel Paulus durch die ihm von der Kirche der Apostel Christi zum Aposteldienst gegebene Gnade (siehe Apostelgeschichte 13:3,4), seinen legitimen Nachfolger Bischof von Kreta „Titus“ geweiht hat.
Bemerkung zum Wort „Älteste“ (gr. πρεσβύτερος Presbyters):
Im Urchristentum seit dem ersten Jahrhundert ist es bis heute in allen orthodoxen Kirchen mit legitimem, apostolischen Hauptbischofssitz im ehemaligen Konstantinopel, Griechenland, Jerusalem, Äthiopien, Antiochia, Ägypten, Syrien, Indien und in Armenien folgendes eindeutig klar:
Das Wort „πρεσβύτερος“ Presbyters hat nämlich seit dem Urchristentum im ersten Jahrhundert
2 Bedeutungen:
1. Kirchenbischöfe und Kirchenpriester allgemein, die legitim den Heiligen Geist zum heiligen Kirchendienst Gottes durch die heilige, apostolische Sukzession (Nachfolge) von einem Apostel des Herrn empfingen (geistliche Vaterschaft – analog zur leiblichen Beziehung, die zurück auf Adam und den ihm von Gott gegebenen Lebenshauch)
wies es in den obenstehenden Heiligen Texten geschrieben steht, der heilige Apostel
Paulus verwendete mit Absicht das Wort „echtes“ Kind zu seinen Nachfolger Bischöfen
Timotheus und Titus
2. Nur Kirchenpriester. Denn die Kirchenpriester sind in der Regel von ihrem lokalen Bischof (gr. ἐπίσκοπος Episkopos) zum heiligen Kirchendienst Gottes geweiht. Kein Kirchenpriester kann andersrum einen Bischof zum heiligen Kirchendienst weihen, weil nach der heiligen, apostolischen Ordnung der Kirche Gottes seit ihrem Beginn im ersten Jahrhundert ist das heilige Bischofsamt (gr. ἐπίσκοπος Episkopos) nach den heiligen Aposteln Christi die höchste Kirchenordnung ist. (analog zu z.B. Engel und Erzengel im Himmel )
Von daher sind die Kirchenpriester (der unteren Kirchenordnung) im untenstehenden Heiligen Text gemeint, denn der heilige Titus war vom heiligen Apostel Paulus als Kirchenbischof (gr. ἐπίσκοπος Episkopos ) in Kreta
eingesetzt.
Was war der göttliche, heilige Maßstab, welche den
Kirchenbischöfen aus sehr vielen Ländern und Kulturen weltweit einstimmig in den frühen Jahrhunderten (genau im vierten Jahrhundert nach Christus) die Kanonisierung der neutestamentlichen Bücher der Heiligen Schrift ermöglichte?
Wieso haben die Apostel Christi ihre Nachfolgern Bischöfe und die Gläubigen unter Führung von Gottes Heiligem Geist in der Heiligen Schrift, in zahlreichen Stellen sehr stark an den „ungeschriebenen“ Überlieferungen festzuhalten gefordert?
„Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast.“ (2.Tim.3:14)
„Liebe Brüder, da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben,
halte ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den überlieferten (ungeschriebenen in der Bibel) Glauben, der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist.“
(Judas 1:3)
„Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief.“ (2.Thess. 2:15)
Wieso steht „ich lobe euch“, weil die Gläubigen in Korinther an den nicht-geschriebenen Überlieferungen festhielt?
„Ich lobe euch, Brüder, daß ihr in allem an mich gedenkt und an den Überlieferungen festhaltet, so wie ich sie euch übergeben habe. (1.Korinth.11:2)
Wieso ließ der Heiligen Geist Gottes den Aposteln des Herrn vieles in Mündlicher Form anzuordnen, ohne die
Schreibform? Wozu dann ist dieser Papierplatz in der Heiligen Schrift? Wenn es sowieso durch mündliche
Überlieferung gelehrt worden ist?
„Ich hätte euch viel zu schreiben, will es aber nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, damit unsere Freude völlig sei.“
(2.John.1:12)
„Ich hätte vieles zu schreiben; aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen, und dann wollen wir mündlich miteinander reden.“ (3.John.1:13,14)
„Das übrige will ich anordnen, sobald ich komme.“ (1.Korinth 11:34)
Antwort:
Wir lernen aus der Heiligen Schrift selbst (Altes-und Neues Testament), dass die göttliche, Heilige Überlieferung bewahrt durch Gottes Heiligen Geist älter als die Heilige Schrift ist.
Überlieferung ist jede Lehre, anders als die Worte der Hl. Schrift, die uns durch das Vermächtnis der Apostel und Kirchenväter erreichte. Diese Lehren enthalten Dinge, die nicht in der Bibel stehen, ABER die in KEINER Weise der Bibel widersprechen.
Die Überlieferung ist älter als die Bibel. Sie geht auf die Zeit unseres Vorvaters Adam zurück. Das erste geschriebene Gesetz das uns erhalten ist, geht auf den Propheten Mose zurück, der im 15.und 14. Jahrhundert. v. Chr. lebte. Aber die Überlieferung ist viel älter. Tausende von Jahren sind vor diesem niedergeschriebenen Gesetz vergangen. Wer leitete die Gedanken der Menschen? Deren Gewissen einerseits (moralisches Gesetz) und die Überlieferung andererseits, die von einer Generation zur andern weitergegeben wurde. Hier sind einige Beispiele von Überlieferung, die lang vor dem geschriebenen Gesetz vorhanden waren:
1. Im Buche Genesis steht geschrieben, dass Abel von den Erstlingen seiner Herde und deren Fett dem Herrn ein Opfer darbrachte (Gen 4:4). Der Apostel schreibt erklärend: „Aufgrund des Glaubens brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain“ (Hebr 11:4).
Woher hatte Abel den Gedanken, Gott ein Opfer darzubringen?
Woher hatte er diesen Glauben? Zu jener Zeit existierten keine geschriebenen
Gesetze; er erhielt diesen Gedanken durch die Überlieferung von seinem Vater
Adam, der dies wiederum von Gott selbst empfangen hatte. Das geschah mehr als Tausend Jahre bevor Moses das Gesetz über das Opfern und die Brandopfer schrieb.
2. So geschah es auch mit den Brandopfern, die von unsern Vorvätern Noah, Abraham, Isaak und Jakob dargebracht worden sind. Sie kannten die Brandopfer durch die Überlieferung, die ihnen anvertraut worden ist. Dasselbe gilt für die Errichtung von Altären. Nach der Urflut baute unser Vater Noah „einen Altar
für den Herrn“ (Gen 8:20) und unser Vater Abraham errichtete bei der großen Orakeleiche einen Altar (Gen 12:7). Der Gedanke Altäre zu bauen, verblieb bei den Menschen, obwohl es zu jener Zeit keine Hl. Schrift gab, die es ihnen befohlen hätte.
3. In der Hl. Schrift steht geschrieben, dass unser Vater Noah einige der reinen
Tiere und Vögel dem Herrn auf dem Altar als Brandopfer darbrachte, und der
Herr roch den beruhigenden Duft (Gen 8:20-21). Woher wusste Noah, dass er für das Brandopfer reine Tiere nehmen musste? Er muss diesen Gedanken vom Herrn selbst erhalten haben und dies dann den kommenden Generationen überliefert haben bis Moses dann den Sinn der reinen Tiere in der Thora erklärte.
4. Bei der Begegnung unseres Vaters Abraham mit Melchisedek steht geschrieben, dass Melchisedek , „Priester des Höchsten Gottes war“ (Gen
14,18). Woher kam der Gedanke der Priesterschaft, welche Melchisedek die Macht gab Abraham zu segnen, und der wiederum gab den Zehnten von allem was er besaß dem Priester Melchisedek (Gen 14,20)? Melchisedek wurde als die wichtigere Person betrachtet. Zu jener Zeit gab es keine geschriebenen Gesetze, die die Priesterschaft, deren Würde, Verantwortung und Segnungen festhielten. In den ersten Kapiteln der Genesis finden wir keinen Hinweis auf das Wort, Priester‘ oder, Priesterschaft‘. Woher sonst als aus der Überlieferung kam das Wissen über die Priesterschaft?
5. Beim selben Ereignis, als Abraham Melchisedek traf, hören wir, dass
„Abraham ihm den Zehnten von allem gab“ (Gen 14:20). Woher außer durch die
Überlieferung konnte Abraham zu jener Zeit wissen, dass man den Priestern den Zehnten abliefern musste? Das Gesetz über die Abgabe des Zehnten war noch nicht geschrieben. Dasselbe sehen wir bei unserem Vorvater Jakob: Woher wusste er, dass er den Zehnten abliefern musste als er zum Herrn sprach: „...und von allem, was du mir schenkst, will ich dir den zehnten Teil geben“ (Gen
28:22). Zweifellos wusste er dies durch die Überlieferung von seinem Vater
Abraham, der den Zehnten ohne geschriebenes Gesetz dem Priester Melchisedek ablieferte. Offensichtlich war die Überlieferung der Lehrer aller Menschen bevor die
Gesetze niedergeschrieben worden sind, und sie blieb es auch über diese Zeit hinaus.
6. Als Jakob vor seinem Bruder Esau floh, sah er eine Leiter, die von der Erde bis zum Himmel reichte, und die Engel Gottes stiegen darauf auf und nieder, der Herr aber sprach zu Jakob und gab ihm ein Versprechen. In der Hl. Schrift lesen wir, dass Jakob sagte: „Wirklich, der Herr ist an diesem Ort....Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes und das Tor des Himmels“ (Gen 28:16-17). Er nannte den Ort Bet-El (Gotteshaus). Er nahm den Stein, der ihm als Kopfkissen diente, stellte ihn als steinernes Mal auf und goss Öl über ihn. Woher kannte unser Vater Jakob das Wort, Gotteshaus‘? Woher wusste er, dass man das Haus Gottes durch das Ausgießen von Öl segnen soll? Nichts von all dem war in geschriebenen Gesetzen vorhanden. Man kann es nur durch die Überlieferung erklären.
7. Als Gott uns die geschriebenen Gesetze gab, war Er willens, dass wir auch die
Überlieferung behalten. Er befahl unsern Vorväter bei verschiedenen
Gelegenheiten, die Lehren ihren Kindern anzuvertrauen. Der Herr befahl ihnen, sie über das Ereignis der Tötung jeder männlichen Erstgeburt zu unterrichten (Ex13:14-16). Der Herr sprach auch selber zu seinem Volk: „Jedoch, nimm dich in acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!“
(Dtn 4:9).
8. Wir wissen, dass das Gebot der Beschneidung unserem Vater Abraham von Gott gegeben worden ist (Gen. 17). Dieses Gebot wurde den Menschen durch mündliches Vermächtnis anvertraut, bevor ein geschriebenes Gesetz dies befahl.
9. Sogar im Christentum finden wir, dass einige der Schreiber des neuen Testamentes Ereignisse des Alten Testamentes, die ihnen überliefert worden sind, aufgeschrieben haben. Der Hl. Apostel Paulus z.B. erwähnt die Namen der zwei Hexen, die Moses dem Propheten Widerstand entgegensetzten. Er schrieb:
„Wie sich Jannes und Jambres dem Mose widersetzt haben, so widersetzen sich auch diese Leute der Wahrheit“ (2.Tim 3:8). Diese beiden Namen finden wir weder bei den Büchern Mose noch beim Rest des Alten Testamentes. Dem Apostel Paulus müssen diese beiden Namen durch die Überlieferung bekannt gewesen sein.
10. Das Anvertrauen der Überlieferung wie es im Alten Testament vorkommt, wiederholt sich - aber in einem viel kleineren Masse - im neuen Testament. Eine lange Zeit verstrich, bevor es ein aufgeschriebenes Evangelium gab. Während nahezu 20 (zwanzig) Jahren wurde die Lehre Christi, Sein Leben, Sterben und Seine Auferstehung nur durch Überlieferung weitergegeben.
11. Unser Herr Jesus Christus schrieb weder selber das Evangelium, noch hinterließ er ein geschriebenes Evangelium. Aber er predigte und lehrte und hinterließ Sein lebendiges Wort und Seinen Geist (Joh. 6:13) den Menschen, die es dann verbreiteten. Als der Herr Seine Lehrtätigkeit begann, sagte Er: „Die
Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk. 1:15). Es gab noch kein geschriebenes Evangelium (die gute Botschaft), aber sie wurde gepredigt und die göttliche Lehre wurde zum mündlichen Evangelium, das durch das Anvertrauen an andere gelehrt wurde. Dieselbe Bedeutung haben die Worte des Herrn, die Er zu Seinen Jüngern sprach: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“ (Mk. 16:15).
12. Noch eine wichtige Tatsache: Die Bibel erwähnt nicht alles:
a) Sie erwähnt nicht alles was unser Herr tat oder sagte. Die Evangelisten wählten Teile aus den Reden und Taten Jesu Christi aus, schrieben sie zu einer
gewissen Zeit für die Leute auf und ließen den Rest weg. Das geht ganz klar aus
dem zuletzt geschriebenen Evangelium hervor. Der Apostel Johannes schrieb:
„Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste“ (Joh. 21:25) und „...noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen“ (Joh. 20:30-31).
Glaubt nicht nur, dass die Wunder, die der Herr wirkte und die in der Bibel aufgeschrieben worden sind, die einzigen waren, Tausende dieser Wunder hat man nicht aufgezeichnet. Um dies zu beweisen, genügt es, die Worte des Evangelisten Lukas zu zitieren: „Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf und heilte alle“ (Luk 4:40). Wie viele Kranke waren es? Es gab sehr viele. Der Evangelist Matthäus schreibt: „Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden“ (Mt. 4:23).
Wo sind die Einzelheiten über die Heilungen jeglicher Krankheiten? Sie sind nirgends aufgeschrieben. Was wissen wir über das Predigen und Lehren unseres Herrn Jesus Christus in den Synagogen? Auch das ist nirgends aufgeschrieben.
Im Markus-Evangelium lesen wir, dass Jesus, als Er nach Kafarnaum ging, in
eine Synagoge eintrat und ‚lehrte‘ (Mk. 1:21-22). Welche Lehre erstaunte sie so sehr? Es ist nirgends erwähnt. Bei der wunderbaren Vermehrung der fünf Brote und zwei Fische, lehrte der Herr die Leute vom Morgen bis zum Abend. Was lehrte Er sie? Im Evangelium steht darüber nichts. Was lehrte unser Herr am Ufer des Sees, am Ufer des Meeres, im Schiff und auf den Straßen? Wir wissen es nicht, denn im Evangelium steht nichts darüber.
b) Nach der Auferstehung des Herrn, finden wir dieselbe Situation. Der Herr traf die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus und „er legte ihnen dar,
ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht“ (Lk. 24:27). All diese Lehren sowie noch weitere stehen nicht im Evangelium. Ohne Zweifel haben sie, oder einige davon, uns durch die
Überlieferung erreicht. Was wissen wir über die 40 (vierzig) Tage, die der Herr nach
Seiner Auferstehung im Kreis seiner Jünger verbrachte und Er zu ihnen über
Dinge die das Reich Gottes betrafen, sprach (Apg. 1:3)?
c) Welche Worte sprach der Herr über das Königreich Gottes?
Ohne Zweifel waren die Worte des Herrn nach Seiner Auferstehung von so
großer Bedeutung, dass Er die Apostel viele Male traf. Aber trotz dieser großen Bedeutsamkeit sind diese Seine Worte nicht in der Hl. Schrift aufgeschrieben worden. Sehr wahrscheinlich betrafen sie Dinge, die für die Führer der Kirche bestimmt waren, damit sie die Lehren, die sie verbreiten sollten, auch richtig verstanden; so die Worte des Herrn: „…und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt. 28:20), es wird aber nicht erwähnt, was Er ihnen befahl. Sind uns die Lehren und Gebote unseres Herrn Jesus Christus verloren gegangen oder sind sie uns erhalten? Es ist weit hergeholt zu glauben, sie seien verloren gegangen, denn sie sind von großer Wichtigkeit. Wie haben sie uns dann
erreicht? Die Apostel, außer dem Hl. Paulus nahm an den Begegnungen mit dem
Herrn während die 40 (vierzig) Tage Erscheinungen teil, schrieben aber sehr wenig darüber, und was sie schrieben umfasst nicht die ganze christliche Lehre. Es gibt daher eine Erklärung: die Lehren unseres Herrn Jesus Christus, die Er seinen Aposteln anvertraute, erreichten uns durch Überlieferung, d.h. durch das apostolische Vermächtnis.
Glaubst du, dass die Bergpredigt die einzige war, die der Herr in drei Jahren gehalten hat? Das ist unwahrscheinlich. Die Worte des Herrn sind nicht verloren gegangen, die Jünger behielten sie in ihren Herzen, Ohren und Verstand. Aus ihrem Herzen und dem Gedächtnis brachten sie die Worte des Herrn hervor und vertrauten sie, durch die Überlieferung oder durch das apostolische Vermächtnis, der Kirche an. Der Hl. Geist lehrte sie alles, erinnerte sie an alles was der Herr ihnen ‚getreu Seines Versprechens‘, anvertraut hatte (Joh. 14:26).
d) Die Überlieferung geht aus den Lehren der Apostel hervor
Viele Apostel schrieben keine Epistel. Wo sind deren Lehren? Wo ist die Arbeit
ihrer göttlichen Inspiration? Wo ist das Werk des Hl. Geistes, der durch die Propheten spricht? Es ist unmöglich, dass einige der Apostel nur das lehrten, was sie aufgeschrieben haben. Es ist unmöglich, dass die Lehren des Apostels Jakobus nur aus dem einen Brief, oder die des Apostels Judas nur aus einem Brief mit einem Kapitel, bestand. Und was ist mit den übrigen Aposteln, über dessen Lehren kein Wort geschrieben worden ist? Was haben sie gelehrt? Was haben sie der Kirche hinterlassen? Ziemlich sicher haben uns jene Lehren, oder zumindest einige davon, durch die Überlieferung erreicht.
Es war Sitte bei den Aposteln, dass sie Synagogen aufsuchten, um mit ihren
Gegnern zu diskutieren; aber nichts von alledem hat uns erreicht. Sie predigten in Jerusalem, Judäa und Samaria bis jeder zum Glauben fand, aber nur wenig von dem, was sie predigten hat uns erreicht. Der Apostel Paulus weilte zwei Jahre in einem Haus in Rom, wo er mutig und ohne Hinderung über den Herrn Jesus Christus und das Königreich Gottes predigte (Apg. 28:30-31). Nichts von diesen Predigten hat uns erreicht. Wo sind sie geblieben?
e) Ohne Zweifel legten die Aposteln Regeln für die Kirche fest. Welche?
Ist es vernünftig zu glauben, dass die Apostel, nachdem sie die Lehren unseres
Herrn empfangen hatten, die Kirche sich selbst überließen ohne Gesetze? Nein, im Gegenteil. Aber dies schrieben sie nicht in ihren Briefen nieder, denn entweder waren diese Dinge nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, oder sie wären durch deren Anwendung sowieso allen bekannt geworden. Ohne Zweifel
haben uns diese Kirchendisziplinen durch die Überlieferung und deren
Ausführung erreicht.
Der Apostel Johannes sagt im Epilog seines zweiten Briefes: „Vieles hätte ich euch noch zu schreiben; ich will es aber nicht mit Papier und Tinte tun, sondern hoffe, selbst zu euch zu kommen und persönlich mit euch zu sprechen, damit unsere Freude vollkommen wird (2.Joh 12). Er wiederholt dieselben Worte im Epilog des dritten Briefes (3.Joh 13:14). Was war der Inhalt des persönlichen Gesprächs, das er nicht niederschreiben wollte? Wie hat es uns erreicht?
Aus den oben erwähnten Zitaten der beiden Briefe ist ersichtlich, dass die
apostolischen Väter das gesprochene Wort dem schriftlichen vorzogen. Ihre mündlichen Lehren wurden von Generation zu Generation, bis zu uns, überliefert. Wahrscheinlich konzentrierten sich die Apostel in ihren Briefen auf die Hauptmerkmale des Glaubens und überließen die Einzelheiten den Kirchenvorschriften, den Ritualen und praktischen Vereinbarungen in den Kirchen. Die Leute lernten nicht durch Bücher, sondern durch das praktische Leben. Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Korinther: „Weitere Anordnungen werde ich treffen, wenn ich komme“ (1.Kor 11:34).
Welches waren diese apostolischen Anordnungen? Sind sie uns durch die Überlieferung erhalten? Der Hl. Paulus sagte zu seinem Nachfolger Titus, Bischof von Kreta, folgendes: „Ich habe dich in Kreta deswegen zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu Ende führst und in den einzelnen Städten Älteste einsetzt, wie ich dir aufgetragen habe“ (Titus 1:5). Er erklärte nicht
näher wie und nach welchen Kriterien man die Ältesten wählen soll. Wie anders,
als durch mündliche Überlieferung wusste Titus, was er zu tun hatte? Daher sagte ihm der Apostel: „...wie ich dir aufgetragen habe“.
Die Einzelheiten waren nicht schriftlich im Brief festgehalten, aber der Bischof als sein Jünger, lernte sie mündlich von, Angesicht zu Angesicht‘, und uns erreichten sie durch die Überlieferung. Dasselbe sagte der Hl. Paulus zu seinem Jünger Timotheus, Bischof von Ephesus: „Was du von vielen Zeugen von mir gehört hast, das vertrau zuverlässigen Menschen an, die fähig sind, auch andere zu lehren“ (2.Tim 2:2). Hier bezieht sich der Apostel auf das Wort, hören‘ und nicht, schreiben‘. Er sagte uns nicht, was sein Jünger von ihm hörte. Ohne Zweifel wurde diese Lehre des Paulus Timotheus anvertraut, dieser gab sie an gläubige und vertrauenswürdige Personen weiter, und die wiederum taten
dasselbe - bis sie uns erreichte. Jene, die darauf beharren, alles durch einen Vers aus der Hl. Schrift zu belegen, missachten, was die Apostel über, von Angesicht zu Angesicht‘ (2.Joh. 12) sagten, missachten die Instruktionen, die sie die Kirche betreffend nicht schriftlich weitergegeben haben (1.Kor 11:34), missachten die Gebote der Apostel, die sie ihren Jüngern überlieferten (Titus 1:5), sowie die apostolischen Lehren, die sich im Kirchenleben verankert haben, ohne Verse eines Briefes oder des Evangeliums zu sein.
f) Sonntag, der Tag des Herrn.
Alle Christen, die nur an die Hl. Schrift glauben und die Überlieferung durch die Kirche ablehnen, feiern den Sonntag als den Tag des Herrn und berufen sich nicht auf die wörtliche Bedeutung des Verses: „Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!“ (Ex. 20:8) sowie: „Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig“ (Dtn. 5:12). Woher leiten sie die Lehre ab, dass der Sonntag anstelle des Samstags der Tag des Herrn ist? Stammt dies aus der Hl. Schrift oder aus der Überlieferung? Ohne Zweifel aus der Überlieferung, denn nirgends steht: ‚Gedenke des Sonntags: Halte ihn heilig!‘ oder: Achte auf den Sonntag: Halte ihn heilig, an diesem Tag sollt ihr nicht arbeiten‘.
Die Heiligung des Sonntags ist eine kirchliche Überlieferung, sie wurde von den Aposteln eingehalten, die dies wiederum aus den Lehren des Herrn entnommen haben; es wird nicht eigentlich in den Evangelien erwähnt, aber es gibt Hinweise in der Apostelgeschichte, die auf dieses göttliche Vermächtnis hinweisen. Daher wurde diese Änderung eine kirchliche Einrichtung, ohne dass es nötig war, sie schriftlich festzuhalten. Ein Beweis für die Anerkennung der Überlieferung ist
die Einstimmigkeit mit der alle Kirchen den Sonntag heiligen.
g) Das Mysterium der Heiligen Eucharistie
Das Mysterium der Heiligen Eucharistie betreffend sagt der Apostel: „Denn ich habe vom Herrn empfangen,
was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in
der Nacht, als er ausgeliefert wurde, Brot“ (1.Kor 11:23). Hier spricht der Apostel vom Vermächtnis, das er vom Herrn erhalten hatte und das er an die Kirche von Korinth weitergab. Die Hl. Schrift erklärt uns nicht, wie und wann
der Apostel Paulus dieses Vermächtnis vom Herrn erhalten hat. Er gibt uns aber Hinweise über die Kirchendogmen und wie sie durch Vermächtnis in die Kirche kamen. Aus den Evangelien wissen wir, dass das Mysterium der Hl. Eucharistie den Aposteln vom Herrn selbst anvertraut worden ist. Die Apostel aber sagen uns nirgends, wie sie es der Kirche anvertraut haben. Es war unnötig dies niederzuschreiben, wichtig war, dass die Kirche dieses Mysterium lebt und vollzieht. Wie auch immer, der Hl. Paulus erwähnt dieses Vermächtnis.
13. Die Apostel schrieben in ihren Briefen Dinge auf, die sie durch die
Überlieferung kannten
a) Wir haben schon früher einige Beispiele erwähnt, und möchten nun hinzufügen, was der Apostel Judas in seinem Brief über den Streit zwischen dem Erzengel Michael und dem Satan, den Körper von Moses betreffend, schrieb: „Als der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete und über den Leichnam des Mose stritt, wagte er nicht, den Teufel zu lästern und zu verurteilen, sondern sagte: Der Herr weise dich in die Schranken“ (Jud 9). Nichts von alledem ist im alten Testament erwähnt, es ist daher durchaus denkbar, dass Judas dies aus der Überlieferung bekannt war.
b) Der Apostel Paulus beschreibt die Angst der Menschen, als sie die 10 Gebote empfingen: „Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken“ (Hebr. 12:21). Dieser Satz, der sich auf Moses bezieht,
war weder im Buche Exodus noch Deuteronomium aufgezeichnet. So war dies dem Apostel sicherlich durch die Überlieferung bekannt.
c) Im Buche der Offenbarung lesen wir Einzelheiten über die Perversion Bileams, die im Buche Numeri nicht aufgeschrieben waren (Num. 24:25). In der Offenbarung steht geschrieben: „Aber ich habe etwas gegen dich: Bei dir gibt es Leute, die an der Lehre Bileams festhalten; Bileam lehrte Balak, er solle die Israeliten dazu verführen, Fleisch zu essen, das den Götzen geweiht war, und Unzucht zu treiben“ (Offb. 2:14). Im Buche Numeri steht, dass die Menschen diese Dinge taten, aber nicht auf Geheiß des Bileam. Der Hl. Johannes der
Seher, der das Buch der Offenbarung schrieb, wusste dies möglicherweise durch
die Überlieferung. Auch der Apostel Petrus schrieb Bileam betreffend: „Sie haben den geraden Weg verlassen und sind in die Irre gegangen. Sie folgten dem Weg Bileams, des Sohnes Bosors; ihm ging es nur um den Lohn für sein Unrecht“ (2.Petr 2:15), und der Apostel Judas erwähnte: „...Weh ihnen! Sie sind den Weg Kains gegangen, aus Habgier sind sie dem Irrtum Bileams verfallen, der Aufruhr
Korachs hat sie ins Verderben gestürzt“ (Jud.11).
d) Gleicherweise sprach der Apostel Judas über die Prophezeiung Henochs, die im alten Testament nicht erwähnt ist: „Auch ihnen gilt, was schon Henoch, der siebte nach Adam, geweissagt hat: ‚Seht, der Herr kommt mit seinen heiligen Zehntausenden, um über alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu bestrafen wegen all ihrer gottlosen Taten, die sie verübt haben, und wegen all der frechen Reden, die die gottlosen Sünder gegen ihn geführt haben“ (Jud. 14:15). Die Quelle dieser Prophezeiung muss die Überlieferung gewesen sein.
Vorteile der Überlieferung:
1) Durch die Überlieferung lernten wir die Hl. Schrift kennen. Durch das Vermächtnis blieben uns die Hl. Bücher erhalten, und es wäre unmöglich gewesen, sie ohne die Überlieferung zu unterscheiden oder zu verstehen. Die Bücher des neuen Testamentes sind in orthodoxen Kirchenkonzilen bestimmt worden.
2) Durch die Überlieferung sind uns das Erbe der Kirche, die Rituale und
Gesetze erhalten geblieben.
3) Die Überlieferung garantierte uns den unversehrten Glauben, der uns von Generation zu Generation weiter vererbt worden ist. Wenn die Interpretation der Bibel der Auslegung jedes Einzelnen überlassen worden wäre, so hätten wir verschiedene Sekten und Bekenntnisse, unvereint im einen Glauben, denn die
Hl. Schrift ist eine Sache und wie man sie auslegt eine andere.
4) Die Überlieferung brachte uns einige Glaubensanschauungen und Lehren wie die Heiligung des Sonntags, das Schlagen des Kreuzzeichens, das Gebot der Monogamie, Gebete für die Verstorbenen, sowie die Arbeit eines jeglichen Priesters.
Gültige und ungültige Überlieferung
Jene die die Überlieferung ablehnen, stützen diese Meinung auf den Vorwand, dass Jesus Christus die Überlieferung ablehnte als Er den Schreibern und Pharisäern vorwarf: „Warum missachtet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen?“ (Mt. 15:3), und als Er einige falsche Überlieferungen verurteilte (Mt. 15:4-6). Sie benutzen auch den Vorwand, dass der Apostel gesagt hat: „Gebt acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen“ (Kol. 2:8).
Die Überlieferung gemeint hier ist weder die leeren Überlieferungen, die von Menschen herrühren, noch die Überlieferungen, die nicht mit der Lehre und dem Geist der Bibel
übereinstimmen, wie sie der Herr in ihrer Ungültigkeit aufgedeckt hat. Die unversehrte Überlieferung ist diejenige, die gemeint ist, welche mit folgendem übereinstimmt:
1) Den Lehren unseres Herrn Jesus Christus, die uns durch die Überlieferung erreicht haben.
2) Die apostolische Überlieferung d.h. die Lehren der Apostel, die uns durch deren Vermächtnis von Generation zu Generation erreicht haben.
3) Die kirchliche Überlieferung, die durch Dekrete der Kirchenkonzilen, laut Kirchengesetze und Vorschriften, erlassen worden sind und die wir durch unsere Väter, Lehrer und Märtyrer des Glaubens erhalten haben.
Kirchliche Autorität in Lehre und Gesetzgebung Diese Autorität hat der Herr selbst unseren apostolischen Vätern übertragen als Er zu ihnen sagte: „…Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18:18). Die Kirche vertraute diese Pflicht dem
ersten Kirchenkonzil an, das im Jahre 45 n.Chr. in Jerusalem stattfand. Das
Konzil diskutierte die Frage, ob die Heiden den Glauben annehmen können, und die Apostel entschieden, dass man es ihnen erleichtern solle, denn sie sagten:
„Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden“ (Apg. 15:28-29).
Die lokalen und ökumenischen Kirchenkonzile wurden daher fortlaufend in der Autorität der Lehre gehalten, die der Herr der Priesterschaft hinterlassen hat; in diesen Konzilen legalisierte und kanonisierte man diese Lehren. In diesen Kirchenkonzilen legte man die Lehren, Entscheidungen und Vorschriften - darin auch enthalten die kirchliche Überlieferung - für die Kirche fest.
Daher legt die Kirche durch ihre Lehre und legislative Autorität ihre Religionsmeinung ganz klar dar, die Bibel selbst sagt, dass das Gesetz aus dem Mund des Priesters zu suchen ist. Durch die Nachfolge von Generationen
wurden die Lehren der Kirche zur Überlieferung, die an alle Generationen weiter vererbt wurde.
Die Apostel Christi verlangten in der Bibel unter Führung von Gottes
Heiligem Geist, dass die Überlieferungen bewahrt werden müssen:
Der Hl. Apostel Paulus z.B. schreibt: „Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den
Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief“ (2.Thess 2:15), weiter sagt er: „Im Namen Jesu Christi,
des Herrn, gebieten wir euch, Brüder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben führt und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt“ (2.Thess 3:6), und an die Korinther schreibt er: „Ich lobe euch, dass ihr in allem an mich denkt und an den Überlieferungen
festhaltet, wie ich sie euch übergeben habe“ (1.Kor 11:2). An Bischof Timotheus von Ephesus "Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast." (2.Tim
3:14)
Es ist bedauerlich, sagen zu müssen, dass unsere protestantischen bzw. katholische Reform unterstützenden Geschwister in ihrer Bibelübersetzung das Wort „Lehre“ anstelle von „Überlieferung“ in Dingen benutzen, die den Gedanken der Überlieferung bestätigen, aber das Wort „ Überlieferung“ dann gebrauchen, wenn es sich auf falsche Überlieferungen bezieht, die von der Kirche abgelehnt werden. Wie auch immer, die protestantische bzw. evangelische Theologie lehnt die Überlieferung ab, sie haben aber Traditionen, die sie beibehalten und an denen sie festhalten; sie pflegen Rituale, obwohl sie Rituale ablehnen. Sie gebrauchen rezitierte Gebete und festgelegte Lesungen bei Ordinationen, Heirat, Taufe sowie Beerdigungen, obwohl sie rezitierte Gebete nicht anerkennen. Sie halten an ihren eigenen Traditionen fest, aber verleugnen jegliche Überlieferung, die nicht mit ihrem eigenen Glauben konform ist.
Hier ist nochmals eine kleine Zusammenfasssung der Bibelstellen, die auf apostolische, kirchliche Überlieferung hinweisen:
• "Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste." (John.
21:25)
• "Ich hätte vieles zu schreiben; aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen, und dann wollen wir mündlich miteinander reden." (3.John. 1:13) und
nochmals " Ich hätte euch viel zu schreiben, will es aber nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, damit unsere Freude völlig sei." (2.John. 1:12)
• " Das übrige will ich anordnen, sobald ich komme" (1.Korinth 11:34)
• " Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brüder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben führt und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt." (2.Thess. 3:6)
• "Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief. " (2.Thess. 2:15)
• "Ich lobe euch, dass ihr in allem an mich denkt und an den Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch übergeben habe. " (1.Korinth. 11:2)
Wie war die Glaubenseinheit des Christentums vor jeglicher
Abspaltung in den frühen Jahrhuderten gewesen?
Eine der älteren Kirchen in Kairo-Babylon Viertel, ein ehemaliges jüdisches Viertel. Auch der Patriarch-Sitz im
10 Jahrhundert gewesen, wo Der Patriarch nach einer göttlichen Vision am letzten Tag der Fastenzeit, eine Bestätigung bekam, dass der Allmächtiger Gott der Christen den kolossalen Berg von Al-Mokattam tatsächlich Nach (Matthäus 17:20) versetzen wird und somit die koptische Kirche und das lebendige Urchristentum seit dem
1. Jahrhundert in Ägypten von der islamischen Vernichtung beschützen. Denn der islamischer Staat unter Führung
eines brutalen, muslimischen Kaiser wollte mit der Bibelstelle in (Matthäus 17:20) den Allmächtigen Gott der Bibel auf die
Probe zu stellen und die Christen zu vernichten. Der Berg rückte sich tatsächlich vor dem Patriarch, den Bischöfen, den
Priestern, und allen Christen nach hinten und es ergab sich mehrere mächtige Erdbeben. Daher kommt der arabische Name
„Al-Mokattam“ Berg (der „zerbrochene“ Berg). Außerdem kam der muslimische Kaiser zum Glauben an den Gott der Christen und ließ sich taufen. Dieses großartige Wunder ist vom Maße her genauso unvorstellbar machtvoll wie dies mit dem Wunder vom Überqueren des roten Meers in (2.Mose 14). Ehe Sei Gott in aller Ewigkeit!
Die wahre Einheit des Christentums, wie die vor jeglicher Abspaltung war, ist z.B. von unseren Herrn und Erlöser Jesus
Christus selbst im Johannesevangelium in einem langen Gebet bevor Er ans Kreuz gegangen ist, sehr ausdrücklich beschrieben.
"Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir! Als ich bei ihnen in der Welt war, bewahrte ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verlorengegangen als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde. Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der
Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt. Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit. Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen..." (Johannes 17:11 - 23)
Die Glaubenseinheit ist von daher nicht oberflächlich im Sinne von nur mit gegenseitiger Liebe und Respekt im Gebet oder im Feiern unter Gottes Name zusammenzukommen , wo jeder aber nach diesen netten, freundlichen und lieblichen Gelegenheiten immer noch seine eigene Glaubensrichtung hat und die absolut getrennt von den anderen Gläubigen lebt. Das ist eindeutig nicht die Glaubenseinheit gemeint! Denn Unser Gott und Erlöser Jesus Christus, wie es oben geschrieben steht, vergleicht diese Einheit mit der Einheit zwischen Ihm und dem Vater! Der Vater ist eins mit dem
Sohn, Jesus sagt in (John. 14:9) " wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen." und das ist eine echte, tiefe Einheit und
ist weder nur teilweise (Hauptsache wir glauben alle an die Grundlagen) noch größtenteils! Gott bewahre!
" Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos." (Eph. 5:25-27)
Gottes Aufforderung zur ständigen Wachsamkeit zur
Glaubenslehre
Dazu gibt's zahlreiche Bibelstellen, hier sind ein paar:
• "Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid" (2.Korinth. 13:5)
• "prüft aber alles, das Gute haltet fest!" (1.The. 5:22)
• " wer an einem Wettkampf teilnimmt, erhält den Siegeskranz nur, wenn er nach den Regeln (legitim) kämpft." (2.Tim. 2:5)
• "Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! " (1.John. 4:1)
• "sie schauen Trug und wahrsagen ihnen Lügen und sagen: »So spricht Gott, der Herr!«, während doch der Herr gar nicht geredet hat." (Hezekiel 22:28)
• "Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen (legitime Nachfolger), die so wandeln, wie ihr uns (die Apostel) zum Vorbild habt. Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe und jetzt auch weinend sage, als Feinde des Kreuzes des Christus; ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, sie rühmen sich ihrer Schande, sie sind irdisch gesinnt." (Phil. 3:17-19)
• "Prüft nicht das Ohr die Worte, wie der Gaumen die Speise schmeckt?" (Job 12:11)
• "Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel. Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer
euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht. Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott? Suche ich etwa Menschen zu gefallen? Wollte ich noch den Menschen gefallen, dann wäre ich kein Knecht Christi." (Galater 1:8-10)
• "Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken. Aus ihnen entstehen: Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen, ständige Zänkereien von Menschen, die in der Gesinnung verdorben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn. Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer
Gewinn; denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken. Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldliebe, nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben." (1.Tim. 6:3-10)
• "Denn Widerspenstigkeit ist eine Sünde wie Wahrsagerei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und
Götzendienst." (1.Sam. 15:23)
Die Einheit des Kirchenglaubens
"Denn wo Neid und Selbstsucht ist, da ist Verwirrung und jede böse Tat." (Jak. 3:16) "Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens." (1.Korinth. 14:33)
Es ist auffallend in den Texten der neutestamentlichen Heiligen Schrift, dass wenn die Rede über die wahre Lehre Christi ist, die Er nur Seinen Aposteln anvertraut hat und die sie weiter den Kirchen überall treu überliefert haben, dann wird
die Singularform benutzt , während die Pluralform von "Lehren" meistens für Irrlehren verwendet wird.
• "So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, daß ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid, indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe." (Eph. 4:1-5)
• " Liebe Brüder, da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den überlieferten Glauben, der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist." (Jud. 1:3)
• " Aufgebaut auf dem Fundament der Apostel" (Eph. 2:20)
• "Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten
(Gr. Text: liturgische Gebete)". (Apostelgeschichte 2:42)
• "Denn ein Bischof muss unbescholten sein, weil er das Haus Gottes verwaltet; er darf nicht überheblich und jähzornig sein, kein Trinker, nicht gewalttätig oder habgierig. Er soll vielmehr das Gute lieben, er soll gastfreundlich sein, besonnen, gerecht, fromm und beherrscht. Er muss ein Mann sein, der sich an das wahre Wort der Lehre hält; dann kann er mit der gesunden Lehre die Gemeinde ermahnen und die Gegner widerlegen." (Titus 1:7-9)
• "Halte fest das Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christus
Jesus sind! Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt!" (2.Tim. 1:13-14)
• "Gott aber sei Dank, daß ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem
Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist." (Röm. 6:17)
• "Du aber verkünde, was der gesunden Lehre entspricht. " (Titus 2:1)
• "Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören." (1.Tim. 4:16)
•„Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brüder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben führt und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt.
Ihr selbst wisst, wie man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein unordentliches
(rebellisches) Leben geführt.“ (2.Thess. 3:6,7)
• "Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, gemäß den früher über dich ergangenen Weissagungen, damit du durch sie gestärkt den guten Kampf kämpfst, indem du den Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst. Dieses haben einige von sich gestoßen und darum im Glauben Schiffbruch erlitten. 20 Zu ihnen gehören Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden und nicht mehr lästern." (1.Tim 1:18-20)
• "Unzüchtigen, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre widerspricht, nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, das mir anvertraut worden ist." (1.Tim. 1:10-11)
• "Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden. 5 Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst! Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens steht bevor. Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt." (2.Tim 4:3-7)
• " Dies trage den Brüdern vor, dann wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, erzogen in den Worten des
Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist." (1.Tim. 4:6)
• "Diejenigen, die als Knechte unter dem Joch sind, sollen ihre eigenen Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werden." (1.Tim. 6:1)
• " In allem mache dich selbst zu einem Vorbild guter Werke. In der Lehre erweise Unverfälschtheit, würdigen Ernst, Unverderbtheit, gesunde, untadelige Rede, damit der Gegner beschämt wird, weil er nichts Schlechtes über euch sagen kann. Die Knechte [ermahne], daß sie sich ihren eigenen Herren unterordnen, in allem gern gefällig sind, nicht widersprechen, nichts entwenden, sondern alle gute Treue beweisen, damit sie der Lehre Gottes, unseres Retters, in jeder Hinsicht Ehre machen." (Titus: 2: 7 -10)
• "Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der
Liebe, im standhaften Ausharren, in den Verfolgungen, in den Leiden, wie sie mir in Antiochia, in Ikonium und Lystra widerfahren sind. Solche Verfolgungen habe ich ertragen, und aus allen hat mich der Herr gerettet! Und alle, die gottesfürchtig8 leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen." (2.Tim 3:10 - 13)
• " Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber sie blieben nicht, damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind." (1.John. 2:19)
Parallel zu:
• " Ich ermahne euch, meine Brüder, auf die Acht zu geben, die im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, Spaltung und Verwirrung verursachen: Haltet euch von ihnen fern! Denn diese Leute dienen nicht Christus, unserem Herrn, sondern ihrem Bauch und sie verführen durch ihre schönen und gewandten Reden das Herz der Arglosen. " (Römer 16:17-18)
• "Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine
Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung." (1.Korinth. 1:10)
„Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. „ (Galater 5:19 bis 21)
• "bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen. " (Epheser 4:13-14)
• " Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus, mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat." (Kolosser 2: 8 - 12)
• "Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden
Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden" (1.Tim 4:1)
• " Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es ist gut, das Herz durch Gnade zu stärken und nicht dadurch, dass man nach Speisevorschriften lebt, die noch keinem genützt haben. Wir haben einen Altar, von dem die nicht essen dürfen, die dem Zelt dienen. " (Heb. 13:9,10)
• " Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren." (Math. 15:9)
• " Es muss ja auch zu Spaltungen unter euch kommen, damit offenbar wird, wer sich bei euch im Glauben bewährt." ( 1.Korinth. 11:19)
„denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht (Spaltungen) unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?“ (1.Korinth. 3:3)
• Timotheus, bewahre, was dir anvertraut ist. Halte dich fern von dem gottlosen Geschwätz und den falschen
Lehren der sogenannten «Erkenntnis»! Nicht wenige, die sich darauf eingelassen haben, sind vom Weg des
Glaubens abgekommen. Die Gnade sei mit euch!" (1.Tim. 6:20-21)
• "Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Irrlehren einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen. Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden." (2.Pet.2: 1-2)
"Wehe der Welt wegen der Anstöße zur Sünde! Denn es ist zwar notwendig, daß die Anstöße kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß kommt!" (Matt. 18:7)
Lebendige Stimmen aus den frühen Jahrhunderten des Kirchenlebens im Bezug auf die Kirche Christi und ihren seit dem ersten Jahrhundert, unversehrten, von den Aposteln überlieferten Glauben
(Quelle: Universität Freiburg - Theologische Fakultät - Bibliothek der
Kirchenväter: http://www.unifr.ch/bkv/index.htm)
St.Irenäus, Bischof von Gallien (heute Frankreich) († um 200 n. Chr.) - Gegen die Häresien (Contra Haereses) - 3. Kapitel: Was wahre Tradition ist.
Die von den Aposteln in der ganzen Welt verkündete Tradition kann in jeder Kirche jeder finden, der die Wahrheit sehen will, und wir können die von den Aposteln eingesetzten Bischöfe der einzelnen Kirchen aufzählen und ihre Nachfolger bis auf unsere Tage. Diese haben von den Wahngebilden jener nichts gelehrt und nichts gehört. Denn wenn die Apostel verborgene Geheimnisse gewußt hätten, die sie in besonderem, geheimem Unterricht nur die Vollkommenen lehrten, dann hätten sie die Geheimnisse am ehesten denen übergeben, denen sie sogar die Kirchen anvertrauten. Ganz vollkommen nämlich und in allem untadelig wünschten sie die, denen sie ihren Lehrstuhl übergaben, und die sie als ihre Nachfolger zurückließen, von deren gutem oder schlechtem Verhalten für das Wohl und Wehe der Ihrigen soviel abhing.
Aus dem 4. Kapitel: Allein in der Kirche ist die wahre Tradition.
Angesichts solcher Beweise darf man nicht lange bei andern nach der Wahrheit suchen. Ohne Mühe kann man sie von der Kirche in Empfang nehmen. In sie haben die Apostel wie in eine reiche Schatzkammer auf das vollständigste alles hineingetragen, was zur Wahrheit gehört, so daß jeder, der will, aus ihr den Trunk des Lebens schöpfen kann. Sie ist der Eingang zum Leben; alle übrigen sind „Räuber und Diebe“1 . Diese muß man deshalb meiden, alles aber, was zur Kirche gehört, auf das innigste lieben und die Überlieferung der Wahrheit umklammern. Sollte jedoch über eine unbedeutende Frage ein Zwiespalt entstehen, dann muß man auf die ältesten Kirchen zurückgehen, in denen die Apostel gewirkt haben, und von ihnen die klare und sichere Entscheidung über die strittige Frage annehmen. Hätten nämlich die Apostel nichts Schriftliches uns hinterlassen, dann müßte man eben der Ordnung der Tradition folgen, die sie den Vorstehern
der Kirchen übergeben haben. 1: Joh. 10,1
St. Basilius, Bischof von Cäsarea († 379 n.Chr.) - Ausgewählte Briefe - An Amphilochius über Kanones (Kanonischer Brief I)
Die Katharer gehören auch zu denen, die sich getrennt haben. Übrigens gefiel es den Alten, ich meine dem Cyprian und unserm Firmilian, diese alle unter eine Rubrik zu bringen, nämlich die Katharer, Enkratiten, Hydroparastaten, weil die Trennung mit dem Schisma einsetzte, und diejenigen, die sich trennten, nicht mehr die Gnade des Hl. Geistes in sich trugen; denn mit der Unterbrechung der (apostolischen) Sukzession hörte auch die Mitteilung (des Geistes) auf. Denn diejenigen, die zuerst abfielen, hatten die Ordination von den Vätern erhalten und durch deren Handauflegung die Gabe des Geistes empfangen. Die aber, die sich losrissen und Laien wurden, hatten weder die Macht zu taufen noch die Macht zu ordinieren, weil sie die Gnade des Hl. Geistes nicht mehr mitteilen konnten, deren sie selbst verlustig gegangen
waren.
Bischof Eusebius von Cäsarea († um 340 n.Chr.) Kirchengeschichte (Historia Ecclesiastica)- 24. Kap. Theophilus, Bischof von Antiochia.
Von Theophilus, der, wie erwähnt,1 Bischof in Antiochien war, sind überliefert drei Bücher an Autolykus, welche Elementarlehren enthalten, und eine Schrift mit dem Titel „Gegen die Häresie des Hermogenes“, worin er die Apokalypse des Johannes zitiert. Auch sind von ihm „Katechetische Schriften“ erhalten. Da die Häretiker auch schon damals gleich dem Unkraut die reine Saat der apostolischen Lehre zu verderben suchten, so haben die überall in den Gemeinden aufgestellten Hirten sie, die wilden Tieren glichen, von den Herden Christi verscheucht und abgehalten, indem sie bald durch Mahnungen und Ermunterungen an die Brüder, bald auch im offenen Angriff in persönlicher, mündlicher Aussprache und Diskussion sowie durch Schriften deren Meinungen gründlich zerpflückten. Daß u. a. auch Theophilus gegen die Häretiker zu Felde zog, ergibt sich aus seiner trefflichen Schrift gegen Marcion, welche ebenso wie die erwähnten Arbeiten noch bis heute erhalten ist.2 Sein Nachfolger in Antiochien wurde Maximinus, der siebte Bischof nach den Aposteln. [S. 197]
Das Glaubensbekenntnis der Frühkirche bzw. der Orthodoxen
Kirche- Nach dem Frühkirchenkonzil im Jahr 381 n.Chr.
Syrische Orthodoxe Kirche in Damaskus - Syrien
Wir glauben an den einen Gott, Gott den Vater, den Allmächtigen,
der Himmel und Erde geschaffen hat, alles Sichtbare und Unsichtbare.
Wir glauben an den einen Herrn, Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geworden.
Für uns Menschen und um unseres Heiles Willen ist er vom Himmel herabgestiegen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden von den Toten gemäß der Schrift und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten seines Vaters
und er wird auch wiederkommen in seiner Herrlichkeit, um zu richten die Lebenden und die Toten;
und seiner Herrschaft wird kein Ende sein. Ja, wir glauben an den Heiligen Geist,
den Herrn, der lebendig macht, der aus dem Vater hervorgeht,
wir beten ihn an und verherrlichen ihn zusammen mit dem Vater und dem Sohn,
der gesprochen hat durch die Propheten.
Wir glauben an die eine heilige, universale und apostolische Kirche
und wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt. Amen.
Schlusswort
Die Kirche lebte die apostolischen Lehren nach den Worten des Herrn: „...die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh. 6:63). Die Apostel verstanden den Sinn und Geist dieser Worte und übertrugen sie ins Leben; eben diese Worte begegnen uns im Kirchenleben. Daher darf man sagen, dass die Überlieferung das Leben der Kirche oder die lebendige Kirche ist.
Die Apostel des Herren Jesus vertrauten dieses Leben mit all den Dingen, die sie gelernt und vom Herrn Jesus persönlich erhalten hatten, den Heiligen der Kirche an. Sie schrieben all dies nicht in den Evangelien oder in den Briefen nieder, aber sie hinterließen sie als lebendiges Beispiel und lebendige Lehren im Kirchenleben.
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