Samstag, 14. Januar 2012
Mein Reich ist nicht von dieser Welt
Einleitung:
Jeder erwachsener Christ, der sich für den Herrn Jesus Christus mit seinem freien Willen entschieden hat, Ihm allein seinem Leben gegeben hat und an den folgenden Wahrheiten des christlichen Lebens glaubt, der soll auf jeden Fall diese Fröhliche Botschaft des Herrn an jedem Menschen weitergeben
• Jesus Christus ist der wahre Messias, der einzige Erlöser und gleichzeitig der Sohn des lebendigen Gottes, und der Richter in der kommenden Welt
• seine heilige jungfräuliche Geburt in Bethlehem im Nahen Osten
• Sein Leiden bis zu seinem Tod am Kreuz zur Erlösung der ganzen Menschheit
• Seine herrliche Auferstehung aus dem Tode
• Seine Wiederkunft
• Die göttliche Eingebung der Heiligen Schrift
Wenn die obengenannten, christlichen Glaubensgrundlagen und mit Sicherheit noch einige, die ich vergessen zu schreiben habe, wirklich das alle wichtigste des Christentums wäre und alles andere nur nebensächlich relevant (oder auch gar nicht) wäre.
Dann bleiben uns dazu viele Fragen offen, hier wäre z.B. ein paar davon:
1. Wenn die neutestamentlichen Bücher der Heiligen Schrift erst offiziell im 4. Jahrhundert nach Christus kanonisiert wurden. Wie haben dann die ersten Christen ohne Bibel für so eine lange Zeit gelebt und vor allem die Einheit ihres christlichen Glaubens unter zahlreichen, s unterschiedlichen Kulturen, Landsprachen, Verfolgungszeiten, regionalen Unterschieden, Irrlehren und Pseudoschriften bewahrt?
Es gab tatsächlich nach Johannes( 17:11 – 23) u. Epheserbrief (4:3-5) ( sogar historisch sehr leicht beweisbar) trotz vielen Spaltungsversuche überall von Jerusalem, Ägypten, Antiochia, Damaskus, Kappadokien, Kleinasien bis zum Konstantinopel (Türkei), Gallien (heutiger Frankreich), Germanien (Deutschland), Britannien, Indien und sogar in Rom Christen eines einheitlichen Glaubens und bis zu dem unglücklichen 11. Jahrhundert nach Christus* nur EINE Kirche mit einer einzigen Glaubensform.
2. Die meisten heiligen neutestamentlichen Bücher waren in den frühen Jahrhunderten auf Griechisch verfasst worden und zu der Zeit konnten die meisten Menschen damals sogar kaum in ihrer eigenen Muttersprache lesen und schreiben wenn überhaupt! Griechisch war in vielen Weltstaaten die Lingua Franca (wie Englisch heutzutage), aber trotzdem galt diese Sprache für viele Völker natürlich als
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eine unbekannte Fremdsprache. Hier ist auch zu bedenken, dass zu der Zeit die Aristokraten (die reichen) waren diejenigen die einen leichten Zugang zur Bildung hatten (also Griechisch u.a. beherrscht haben), während der meiste Rest der Weltbevölkerung in allen Ländern zu der Zeit aus ganz bedürftigen Menschen der Arbeitsschicht und Sklaven bestand. Wer kann dann akzeptieren, dass das Christentum nur für die Reichen und die Intellektuellen bestimmt war? Weil die diejenigen waren, die sich finanziell die vereinzelten Schriften der neutestamentlichen Heiligen Schrift geleistet haben und noch das in Griechisch lesen und verstehen konnten? Und wenn nicht, wie konnten dann damals die Menschen an Jesus Christus glauben und die Erlösung Gottes leben vor allem, wenn es denen und ihren Kleinkindern in der Verfolgungszeiten äußerst deutlich bekannt und klar war, dass sie wegen ihrem Glauben an Jesus Christus jede Zeit bis zum Tode verfolgt werden könnten. Wo kam dieser große Glaube und unbeschreibliche Treue dann her? Wie haben dann die meisten Gläubigen ihr Leben im Christus ohne Bibel gelebt? Es muss sich irgendwo ein unvorstellbar großes und lebendiges Erbe des christlichen Lebens gegeben haben, welches diesen armen, sehr oft bis zum Tode verfolgten Familien zusammen mit ihren Kindern Lebenskraft und vor allem Glaube weiter zu glauben, reichlich geschenkt hat. In welcher Quelle war dieses unvorstellbar große und lebendige Erbe des christlichen Lebens bewahrt?
3. Die Heiligen neutestamentlichen Schriften wurden für eine sehr lange Zeit in den frühen Jahrhunderten meistens vereinzelt gekauft und dafür waren sie sehr teuer und nicht jedes Familienhaus konnte sich alle Bücher leisten. Vollständige Bibeln waren allerdings in Kirchen- und Klösterbibliotheken in der jeweiligen Landessprache (meistens von gebildeten Mönchen in Klöstern übersetzt und mit Hand geschrieben wurden und später strikt von der Kirche überprüft) zu finden.
Die Druckmaschine bzw. die Technik des Drückens wurde erst im 15. Jahrhundert erfunden und damit begann ganz langsam die Mengenproduktion. Das sind aber mehr als 1000 (Tausend) Jahre später! Als die Heilige neutestamentliche Schrift ganz langsam verbreitet wurde.
4. Nach welchem Maßstab haben die vielen Kirchenbischöfe weltweit damals dann Entscheidungen, die das ganze Christentum betraf, getroffen (vor allem einstimmig)? Denn der Apostel Johannes erst gegen Ende des 1. Jahrhunderts sein Evangelium mit Tinte fertig verfasste! Und es war erst im 4. Jahrhundert nach Christus, als die Heiligen Bücher des neuen und des Alten Testaments offiziell kanonisiert und als Bibel aufgenommen wurden! Es muss sich logischerweise und wundersamerweise eine einzige Glaubensrichtung einer sehr umfassenden, reichen Lehre lang vor der Verfassung und der Kanonisierung der Heiligen Schrift gegeben haben, die allen diesen von einander verwaltungsmäßig völlig unabhängigen Kirchen weltweit eine einzige Stimme ermöglicht hat, sonst hätten wir heute eine unzählbare Menge an Mega Variationen (je nachdem was man z.B. „von Gott eingegeben“ deferierte oder auch nicht!) der Heiligen neutestamentlichen Bücher und somit wäre das Christentum längst aus der Geschichte der Menschheit verschwunden gewesen!
* Die westliche Kirche in Rom spaltete sich offiziell in Hochmut und in Rebellion unter dem Namen „katholische Kirche“ von der ursprünglichen, einen Kirche Christi in Jerusalem, in Antiochien, in Kleinasien, in Ägypten, in Armenien, in Äthiopien, in Syrien, in Indien, in Griechenland und der ganzen christlichen Welt ab dem 11. Jahrhundert und seitdem ist diese Kirche in mehreren Fremdlehren, Lügen und Lästerungen geraten. Der Name „katholisch“ an sich ist sogar ein großer Betrug, denn dieser Name war ein Bezeichnungsname der ursprünglichen, einen, heiligen Kirche Christi in der ganzen Welt. Das Wort Katholisch leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet einfach "universal" und das bezeichnete den einheitlichen, universalen Kirchenglaube der einen, heiligen Kirche Christi lang vor jeglicher Spaltung. Die Katholische Kirche ist also keineswegs 2000 Jahre alt! Wie es manchmal zwecks des Verbergens und somit des medialen Auslöschens der einen seit dem ersten Jahrhundert, wahren, heiligen, ständig verfolgten, apostolischen Kirche Christi sehr gerne verbreitet wird. Ihre Urwurzeln in der einen, apostolischen und heiligen Kirche Christi sind zwar heilig und legitim, aber selbst das und die Heiligkeit von Gottes Heiliger Schrift interessiert den Katholizismus gar nicht. Der andauernde, traurige und abfallende Zustand dieser Spaltungskirche im Westen war der ursprünglichen Kirche Christi schon hunderte von Jahren davor durch Gottes Heiligen Geist in Prophezeiungen der frommen, apostolischen Nachfolger Kirchenbischöfe der heiligen Apostel Christi bekannt gewesen. Es hieß in etwa „ nehmet euch in Acht, da reißende Wölfe aus Rom kommen werden müssen.“
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5. In der Apostelgeschichte 19 steht
„Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab. Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.“ (Apostelgeschichte 19:1,2)
Obwohl dieser 12 Jünger an den Herrn Jesus glaubten besaßen sie Gottes Heiligen Geist nicht, sie haben sogar bestätig, dass sie vom Heiligen Geist absolut nichts wussten. Später hatten sie Gottes Heiligen Geist durch den Apostel Paulus empfing.
Parallel dazu steht in der Apostelgeschichte 8:
„Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.“ (Apostelgeschichte 8:14-17)
Warum der Aufwand und die Zeitverschwendung indem sie die beiden Apostel des Herrn Petrus und Johannes nach Samaria, wo sie bereits an den Herrn Jesus glaubten, jetzt nochmals zu schicken? Hätten sie nicht diese kostbare Zeit für andere Ungläubige oder Nicht-wissender sparen können?
Was besaßen die Apostel und die von ihnen legitimen Nachfolger Bischöfe (siehe z.B. 2.Tim. 1:6, Titus 1:5 und 1.Tim 5:22) in ihren Händen? Wo haben sie diese Vollmacht den Gläubigen den Heiligen Geist Gottes zu geben, her gehabt? Wie ging diese Vollmacht weiter nach ihrem Entschlafen im Herrn? Oder war diese Ordnung Gottes nur das nur für das erste Jahrhundert bestimmt? Wer kann das akzeptieren?
Im selben Heiligen Kapitel wird es noch eindeutiger, dass nur die Apostel Christi diejenigen waren, die diese Vollmacht für die Verleihung von Gottes Heiligem Geist besaßen.
„Als aber Simon sah, daß durch die Handauflegung der Apostel der Heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld und sprach: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt! Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können! Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott! So tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir die Tücke deines Herzens vielleicht vergeben werden mag; denn ich sehe, daß du in bitterer Galle steckst und in Fesseln der
Ungerechtigkeit! Da antwortete Simon und sprach: Betet ihr für mich zum Herrn, daß nichts von dem, was ihr gesagt habt, über mich komme!“ (Apostelgeschichte 8:18-24)
Vor diesem obenstehenden Heiligen Abschnitt, in der Stelle 13 steht geschrieben, dass Simon der Sauberer zum Glauben an den Herrn Jesus kam und sich vom Apostel des Herrn Philippus taufen ließ.
- Nun, als Gläubige an den Herrn Jesus Christus und an seine Erlösung, warum konnte Simon anderen
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Gläubigen wie er nicht dem Heiligen Geist geben? So dass, er für die Besitzung dieser unvorstellbar heilige Macht extra zu den Aposteln des Herrn gehen musste und ihnen Geld brachte!
- Die Apostel des Herrn haben ihm für seine böse Tat zum Schluss harte Worte mit Autorität gesagt, wenn die Apostel keine Vollmacht gehabt hätten und als normale andere Glaubensbrüder vorgesehen gewesen wären, wovon dann hatte Simon in der letzten Stelle Angst, dass das was die Apostel des Herrn über ihn sprachen, tatsächlich über ihn kommen wird? Würde man sich genauso ängstlich fühlen, wenn ein anderer Glaubensbruder im Herrn in einem Konflikt oder in einer schwierigen Situation über ihn harte Worte wie diese sprechen würde?
Es steht geschrieben:
„Und an jenem Tag erhob sich eine große Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem, und alle zerstreuten sich in die Gebiete von Judäa und Samaria, ausgenommen die Apostel. Und gottesfürchtige Männer begruben den Stephanus und veranstalteten eine große Trauer um ihn.“ (Apostelgeschichte 8:1,2)
Hier ist eindeutig, dass die Gläubigen ausgenommen die Apostel Christi wegen der Verfolgung Jerusalem verließ und nach anderen Ländern ging und dort ihren christlichen Glauben verkündigte und dort tatsächlich Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus brachten „Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.“ (Apg. 11:21). Allerdings, ein paar Kapitel später erfährt man, dass die Apostel Christi, als sie das wussten, nochmals den Apostel Barnabas (einer der 70 Apostel Christi in Lukas 10:1) nach Antiochia geschickt haben? Wäre das unnötig im Kirchenleben gewesen, hätten die Apostel des Herrn nicht diese kostbare Zeit und Energie für andere Menschen, die noch nie vom Herrn Jesus und der Erlösung eine Ahnung hatten, gespart?
„Die nun, welche sich zerstreut hatten seit der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhoben hatte, zogen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und redeten das Wort zu niemand als nur zu Juden. Unter ihnen gab es aber einige, Männer aus Zypern und Kyrene, die, als sie nach Antiochia kamen, zu den Griechischsprechenden redeten und ihnen das Evangelium von dem Herrn Jesus verkündigten. Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn. Es kam aber die Kunde von ihnen zu den Ohren der Gemeinde in Jerusalem, und sie sandten Barnabas, daß er hingehe nach Antiochia.“ (Apostelgeschichte 11:19-22)
Wenn es vom ganz Beginn des Kirchenlebens so eine einheitliche, apostolische Ordnung nach den Willen Gottes gab, wozu war sie dann? War das bloß eine sinnlose, berufliche Bürokratie, wie es in der Welt ist? Gott bewahre! Denn es steht geschrieben:
„Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Johannes 18:36)
„vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ (Apg. 1:3)
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„Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Römer 12:2)
6. Warum ließ der Herr Jesus nach seiner Himmelfahrt zu, dass Sein enger Kreis nur von Seinen Aposteln und nicht von anderen treuen Gläubigern den Mathias als Ersatz für seinen Verräter und Ex-Junger Judas Ischariot wählen und ihn für das heilige Apostelamt weihen?
Obwohl der Herr Jesus nach seiner Auferstehung und vor Seiner herrlichen Himmelfahrt wiederkam und Seinen Aposteln 40 Tage lang erschien und mit denen was für Gottes Reich machte (Apostelgeschichte 1:3), warum legte Er das mit dem Matthias nicht selber während dieser 40 Tage fest? Er wusste schon alles. Hat er das dann vergessen oder was?
Warum kam der Mattias als guter und treuer Gläubige des Herrn und sagte nicht in etwa, „ ich bin von Gott berufen, dies und das für den Herrn und mit euch zu tun.“? Was hat der Herr Jesus in diesen 40 Tagen nur mit seinen Aposteln dann gemacht, so dass Seine Apostel so ein vollkommenes Vermächtnis zu was zu bestimmen besaßen? Denn nur der Herr Jesus, derjenige war, der 12 Jünger für sich zu erwählen hatte. Außerdem, warum der Aufwand überhaupt einen Ersatz für Judas Eschariot für das heilige Apostelamt zu suchen, wenn es die Hauptsache an Jesus Christus zu glauben und einfach die fröhliche Botschaft an allen Menschen weitergeben, gewesen wäre ? Wozu ist dieser Papierplatz dann in der Heiligen Schrift?
„Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias und er wurde den elf Aposteln zugerechnet.“ (Apostelgeschichte 1:23-26)
7. Warum hat Gott bei der Umkehrungsbegegnung von Saulus (Apostelgeschichte 9 u. 22) ihn zum frommen Kirchenbischof von Damaskus „Hananias“ geschickt? Obwohl Saulus in dieser Begegnung ganz eindeutig zum glauben an Christus kam? Und noch dazu macht Gott den großen Aufwand und spricht zu Hananias in einer Vision über Saulus? und nochmals in einer anderen Vision mit Saulus, als er den Kirchenbischof Hananias in einer Vision sah? War Gott unfähig den Saulus zu heilen? Es muss sich eine ganz bestimmte göttliche Ordnung gegeben haben, so dass dieser Aufwand einen Sinn machen würde! Besonders , wenn Gott in
Apostelgeschichte 22:10 sagt: „dort wird dir alles gesagt werden, was du nach Gottes Willen tun sollst.“
„ In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr. Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.“ (Apostelgeschichte 9:10-12)
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„Der Herr antwortete: Steh auf, und geh nach Damaskus, dort wird dir alles gesagt werden, was
du nach Gottes Willen tun sollst.“ (Apostelgeschichte 22:10)
Warum steht geschrieben, dass Saulus nach seiner mächtigen Umkehrung und seinem großen Glauben doch die Taufe zur Abwaschung seiner Sünden von einem frommen Kirchenbischof wie Hananias brauchte? Waren seine Sünden nach dieser mächtigen Umkehrung und Glauben an den Herrn Jesus Christus noch nicht vergeben worden? Warum steht das unter Führung des Heiligen Geistes dann geschrieben?
„Was zögerst du noch? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe seinen Namen an! „ (Apostelgeschichte 22:16)
8. Dieselbe göttliche Ordnung des gleichen Maßes an Aufwand passierte nochmals mit dem Kornelius im nächten Kapitel (Apostelgeschichte 10). Ein Engel des Herrn erschien ihm während des Gebets der neuen Stunde und anstatt ihm gleich zu sagen, ich komme nach dem Befehl des Herrn Jesus, glaube an Ihn und du wirst das Heil bekommen, gibt er Ihm vom Herrn Jesus eine ganz andere Botschaft! Es solle nach dem Apostel Petrus suchen, welcher ihn später taufte! Warum ein Apostel?
„Schick jetzt einige Männer nach Joppe und lass einen gewissen Simon herbeiholen, der den Beinamen Petrus hat. Er ist zu Gast bei einem Gerber namens Simon, der ein Haus am Meer hat. „( Apostelgeschichte 10:5,6 )
9. warum verkündigte dann unser Herr Jesus Christus die Botschaft der Erlösung einfach ganz allein (ohne jeglicher Gebrauch von ganz vielen Aposteln) nicht? Er könnte auch ganz einfach nur einige Apostel für die Verfassung des Neuen Testaments erwählen ( aber nur 9 Personen waren nötig und nicht 12 und nochmals nach Lukas 10:1 siebzig = 82) und das wäre es gewesen mit den 9 Aposteln. Denn es waren schon ganz viele Volksmengen, die an Ihm durch Seine Wunder geglaubt haben! Ganz viele Familien lief hinter Ihm her und hatten immer eine wunderbare Gemeinschaft untereinander, denn Er hat für ihre Nöte versorgt und alle sowohl geistlichen als auch körperlichen Krankheiten geheilt. Sehr viele haben sogar nach ihrem Glauben an den Herrn auch die fröhliche Botschaft an ihren Nachbarn, Freunden, Bekannten…usw. weitergegeben, wie es z.B. der Fall mit der Frau von Samaria, die sich mit dem Herrn Jesus begegnet hat und danach mit allen Menschen über den Herrn und über ihre persönliche Erfahrung mit Ihm zu sprechen begann, war.
Von daher hätte sich auch die fröhliche Botschaft zur Erlösung genauso und noch viel stärker nach Seiner herrlichen Auferstehung aus dem Tode (ohne Gebrauch von so vielen Aposteln und Jüngern) sehr stark verbreitet! Was war wirklich dieser enge Kreis von Aposteln um den Herrn Jesus herum, wo er für 40 Tage lang nochmals extra nach Seiner herrlichen Auferstehung Gottes Rich – relevante Dinge festgelegt hat (Apostelgeschichte 1:3), ist Gottes Reich und das ewige Leben nach dem Tod was Nebensächliches?
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„Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. Amen.“ (Johannes 21:25)
Wo ist dieses unvorstellbar großes Erbe Christi dann geblieben? Was könnte so unvorstellbar groß sein, dass sogar wenn selbst die ganze Welt von Büchern und mehr Büchern und noch mehr Büchern komplett überfüllt wäre, dann wäre das immer noch nicht groß genug um dieses heilige Erbe Christi zu fassen? Wenn dieses heilige Erbe eindeutig nicht der Bibel zu finden ist, wo war sie dann zu finden? Würde dieses heilige Erbe Christi, Gottes Heiligem Wort in der Bibel widersprechen? Gott bewahre! Dann Er ist der einzige Autor und das lebendige Wort!
„Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.“ (Johannes 6:63)
Könnte es sein, dass dieses unvorstellbar großes Erbe Christi einfach über hunderten von Jahren verloren gegangen ist? Gott bewahre!
„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“
(Matthäus 24:35)
10. Es steht geschrieben:
„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus 6:14,15)
Parallel dazu, steht‘s geschrieben:
„Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Johannes 20:22,23)
Nun, wie könnte es nur überhaupt „gedanklich“ möglich sein, dass Gottes Heiliges Wort in diesem Zusammenhang in den obenstehenden heiligen Texten, widersprüchlich sein könnte?
- Der erste Kontext, wo Gott dieses Gebot mit der Vergebung sagte, war in der Bergpredigt. Sie beginnt im Kapitel 5 und endet im Kapitel 7 direkt vor den Volksmengen und natürlich auch vor seinen Jüngern, in der Bergpredigt handelt es sich eindeutig um eine mini Zusammenfassung der allgemeinen, christlichen Lebensphilosophie des christlichen, neuen Lebens im Christus.
- Der zweite Kontext dagegen handelt sich um ein enges Treffen unter verschlossenen Türen in einem Hauszimmer in Jerusalem (Joh. 20:19) vom Herrn Jesus und Seinen Aposteln nach Seiner herrlichen Auferstehung. Hier ist die Vergebung der Sünden mit Gottes Heiligem
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